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Wie verwenden sie den literarischen Begriff Folie in Romeo und Julia?

Der Begriff „Folie“ bezieht sich auf ein literarisches Mittel, bei dem eine Figur eine andere gegenüberstellt, um durch Vergleich bestimmte Persönlichkeitsmerkmale oder Qualitäten hervorzuheben. In William Shakespeares Stück „Romeo und Julia“ werden Folien effektiv eingesetzt, um die Charakterisierung zu verbessern und kontrastierende Perspektiven zu erkunden. Hier sind bemerkenswerte Beispiele für Folien im Stück:

1. Romeo gegen Paris:

- Romeo steht für leidenschaftliche, spontane und herzliche Liebe.

- Paris symbolisiert konventionelle, arrangierte und gesellschaftlich erwartete Liebe.

2. Mercutio gegen Tybalt:

- Mercutio verkörpert unbeschwertes Geplänkel, Wortspiel und Spontaneität.

- Tybalt verkörpert Aggression, impulsive Gewalt und Rachegelüste.

3. Benvolio vs. Hotspurs (Tybalt &Mercutio):

- Benvolio setzt sich für Frieden, Vernunft und Verständnis zwischen den verfeindeten Familien ein.

- Tybalt und Mercutio sind aufbrausende Hitzköpfe, die zu rücksichtsloser Gewalt neigen.

4. Julia vs. Rosaline:

- Julia wird als leidenschaftliche, abenteuerlustige und zutiefst liebevolle Person dargestellt.

- Obwohl Rosaline oft erwähnt wird, bleibt sie größtenteils unsichtbar und steht für idealisierte, aber unzugängliche Liebe.

5. Prinz Escalus gegen Lord Capulet:

- Prinz Escalus symbolisiert rechtmäßige Autorität und sucht Frieden in Verona.

- Lord Capulet verkörpert die familiären Interessen, den Hitzkopf und die patriarchalische Struktur der Gesellschaft von Verona.

Durch die Gegenüberstellung dieser Charaktere schafft Shakespeare Tiefe und Komplexität im Stück und ermöglicht es dem Publikum, Themen wie Liebe, Leidenschaft, Gewalt, Schicksal und soziale Normen aus mehreren Perspektiven zu betrachten. Die Verwendung von Folien fördert die Charakterentwicklung und trägt zum reichhaltigen Geschichtenerzählen in „Romeo und Julia“ bei.

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