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Welche Gifte werden in Shakespeare verwendet?

Shakespeare erwähnt in seinen Werken viele Gifte, darunter:

* Aconitum napellus: Diese blühende Pflanze, auch Wolfsbann oder Eisenhut genannt, ist hochgiftig und kann Atemversagen und Tod verursachen.

* Atropa belladonna: Diese immergrüne Staude, besser bekannt als Tollkirsche, enthält Atropin und Scopolamin, die Delirium, Halluzinationen und sogar den Tod verursachen können.

* Conium maculatum: Diese blühende Pflanze, manchmal auch Hemlocktanne genannt, kann Lähmungen und Atemversagen verursachen. Es wurde bekanntermaßen zur Hinrichtung des griechischen Philosophen Sokrates verwendet.

* Digitalis purpurea: Diese blühende Zierpflanze, auch Fingerhut genannt, enthält einen Stoff, der die Herzfrequenz beeinflussen und bei Einnahme in hohen Dosen zum Tod führen kann.

* Strychnos nux-vomica: Die Samen dieses immergrünen tropischen Baumes sind hochgiftig und können Erbrechen, Krampfanfälle und Atemstillstand verursachen.

* Arsen: Ein natürlich vorkommendes Element, das zu Shakespeares Zeiten oft als Gift verwendet wurde. Eine Arsenvergiftung kann Magen-Darm-Probleme, Erbrechen und den Tod verursachen.

* Merkur: Eine Quecksilbervergiftung, ein Schwermetall, das einst zur Behandlung von Syphilis eingesetzt wurde, kann zu Nierenschäden, Hirnschäden und schließlich zum Tod führen.

Es ist erwähnenswert, dass Shakespeare in einer Zeit schrieb, in der es noch kein modernes medizinisches Wissen gab, und dass sein Verständnis von Giften auf dem Wissen basierte, das ihm damals zur Verfügung stand. Einige der von ihm genannten Substanzen gelten heute möglicherweise nicht mehr als giftig oder haben möglicherweise andere Wirkungen als von ihm beschrieben.

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