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Warum hat Tituba die anderen in The Crucible von Arthur Miller gestanden und beschuldigt?

In Arthur Millers Stück „Der Schmelztiegel“ sind die Gründe für Titubas Geständnis und die darauffolgenden Anschuldigungen anderer komplex. Mehrere Faktoren tragen zu ihren Entscheidungen bei, darunter Angst, der Wunsch, sich selbst zu schützen, und der Glaube an das Übernatürliche.

1. Angst und Selbsterhaltung: Tituba ist in unmittelbarer Gefahr, während die Behörden die Hexenvorwürfe in Salem untersuchen. Sie ist sich darüber im Klaren, dass Geständnisse und die Beschuldigung anderer sie vor der Strafe bewahren können. Indem sie zugibt, Hexerei betrieben zu haben, und andere Beteiligte namentlich nennt, hofft sie, nicht zur Verantwortung gezogen zu werden und die Konsequenzen zu tragen.

2. Manipulation durch Abigail Williams: Abigail, eine gerissene und manipulative Figur im Stück, übt erheblichen Einfluss auf Tituba aus. Sie nutzt Titubas Verletzlichkeit und abergläubische Natur aus und drängt sie, andere zu bekennen und zu beschuldigen, um ihre Position in Salems Gesellschaft zu stärken.

3. Übernatürliche Überzeugungen: Tituba glaubt fest an die Existenz von Hexerei und übernatürlichen Kräften. Möglicherweise leidet sie unter Halluzinationen und glaubt wirklich, dass sie Geister gesehen und mit ihnen interagiert hat, was sie dazu veranlasst, phantastische Anschuldigungen zu erheben.

4. Sozialer und kultureller Kontext: Der Schauplatz des Stücks ist eine Gemeinschaft, die tief in religiösen Überzeugungen und Aberglauben verwurzelt ist. Titubas Geständnisse und Anschuldigungen stimmen mit der damals vorherrschenden religiösen Begeisterung überein und machen ihre Handlungen im Kontext der Gesellschaft, in der sie lebt, plausibler und glaubwürdiger.

5. Schuld und Erlösung: Tituba fühlt sich möglicherweise schuldig oder verantwortlich für die Ereignisse in Salem. Indem sie andere gesteht und beschuldigt, könnte sie glauben, sie könne Erlösung suchen oder sich von der Beteiligung an der vermeintlichen Hexerei befreien.

Es ist erwähnenswert, dass Titubas Beweggründe komplex sind und sich im Laufe des Stücks ändern können. Sie ist eine Figur, die in einem Netz aus Angst, Manipulation und gesellschaftlichem Druck gefangen ist, was zu ihren Handlungen und den verheerenden Folgen führt, die daraus folgen.

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