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Was meint Shakespeare mit dem Wort Metal?

Zu Shakespeares Zeiten wurde das Wort „Metall“ in einem weiteren Sinne verwendet als heute. Es bezog sich auf jedes feste, undurchsichtige, glänzende Material, das geschmolzen und geformt werden konnte. Dazu gehörten nicht nur Metalle im modernen Sinne wie Eisen, Kupfer und Gold, sondern auch andere Stoffe wie Glas, Stein und sogar Eis.

In einigen Fällen verwendete Shakespeare das Wort „Metall“ im übertragenen Sinne, um die Stärke oder den Mut einer Person oder Sache zu bezeichnen. In dem Stück „Heinrich V.“ beispielsweise bezeichnet der König seine Soldaten als „das Metall Frankreichs“, was bedeutet, dass sie die stärksten und mutigsten Krieger des Landes sind.

Hier sind einige Beispiele für Shakespeares Verwendung des Wortes „Metall“:

* „Dieser Edelstein ist so viel wert wie alles Metall der Welt.“ (aus „Der Kaufmann von Venedig“)

* „Die Sonne scheint hell und die Luft ist mild; das Metall des Himmels scheint durch Feuer verfeinert zu sein.“ (aus Romeo und Julia)

* „Ich bin aus demselben Metall wie meine Schwester und Prinz mit demselben Titel.“ (aus Zwölfte Nacht)

* „Was, Mann! Es liegt nicht an der Schwerkraft, uns einen Streich zu spielen; es ist an dem guten Mann, ein gutes Wort zu halten, und an der guten Frau, einen guten Empfang zu bereiten; und zu trinken, wenn die Nacht kommt; und zu singen, wenn der Morgen lugt.“ Und befehle der Sonne, unterzugehen, und befehle ihm, unterzugehen, wenn der Mond scheint, und lass ihn strömen, wenn er voll ist wird; und die Mühle dreht sich, wenn sie darf; Wasser stehen, wann sie wollen; und die Enten und die Gänse und die anderen Wildvögel kommen und gehen, wie es ihnen gefällt, und lassen die Zeit über alles hinwegschreiten. (aus Zwölfte Nacht)

In diesen Beispielen verwendet Shakespeare das Wort „Metall“, um sich auf verschiedene Substanzen zu beziehen, darunter Gold, Stein und den Himmel. Er verwendet es auch im übertragenen Sinne, um auf die Stärke oder den Mut einer Person hinzuweisen.

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