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Wer hat „Loka Samasta Sukhino Bhavantu“ geschrieben?

Das Mantra „loka samasta sukhino bhavantu“ ist ein alter Sanskrit-Satz, der oft mit „Mögen alle Wesen überall glücklich und frei sein“ übersetzt wird. Dieses Mantra wird häufig in verschiedenen religiösen und spirituellen Traditionen verwendet, insbesondere im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus.

Obwohl die Ursprünge dieses Mantras nicht genau bekannt sind, wird es als traditionelles Sprichwort oder Gebet angesehen, das über Generationen weitergegeben wurde. Es drückt den Wunsch nach dem Wohlergehen und Glück aller Lebewesen aus, ungeachtet ihrer Unterschiede.

Im Kontext des Hinduismus findet sich das Mantra „loka samasta sukhino bhavantu“ in der Taittiriya Upanishad, einem der alten Texte der Veden. Es wird oft bei Meditation, Yoga und anderen spirituellen Praktiken verwendet, um Mitgefühl und ein Gefühl der Verbundenheit mit allen Wesen zu fördern.

Im Buddhismus ist dieses Mantra als Metta Sutta bekannt und spielt eine wichtige Rolle in der Meditationspraxis der liebenden Güte. Es wird angenommen, dass es positive Energie fördert und Gefühle des Mitgefühls und des Wohlwollens gegenüber sich selbst, anderen und allen fühlenden Wesen steigert.

Im Jainismus steht „loka samasta sukhino bhavantu“ im Einklang mit dem Prinzip der Ahimsa (Gewaltlosigkeit) und dem Glauben, den inhärenten Wert und die Heiligkeit aller Lebensformen zu respektieren. Es dient als Erinnerung daran, Mitgefühl zu üben und das Glück aller Lebewesen zu fördern.

Insgesamt dient das Mantra „loka samasta sukhino bhavantu“ als kraftvoller Ausdruck von Mitgefühl, Freundlichkeit und dem Streben nach Wohlergehen und Glück aller Lebewesen.

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