Eines der auffälligsten Merkmale von Sonnet 29 ist die Verwendung von Bildern. Das Gedicht beginnt mit einem Vergleich der Liebe des Sprechers mit einem Sommertag, und dieser Vergleich wird im gesamten Gedicht fortgesetzt. Der Sprecher beschreibt seine Liebe als „gemäßigter und milder“ und vergleicht sie mit „dem Atem des Juni“.
Allerdings erkennt der Sprecher auch an, dass seine Liebe nicht perfekt ist. Er sagt, es sei „mit Wolken übersät“ und vergleicht es mit „einem Tag im April, an dem die Sonne scheint und es regnet“. Dies deutet darauf hin, dass die Liebe des Sprechers nicht immer einfach oder unkompliziert ist und dass es manchmal schwierig ist, darin Glück zu finden.
In den letzten Zeilen des Gedichts bringt der Sprecher seine Hoffnung zum Ausdruck, dass seine Liebe für immer bestehen bleibt. Er sagt:„Wenn du in ewigen Linien der Zeit wächst, / So lange Menschen atmen oder Augen sehen können, / So lange lebt dies, und das gibt dir Leben.“ Dies deutet darauf hin, dass der Sprecher glaubt, dass seine Liebe stärker ist als die Zeit selbst und dass sie für immer andauern wird.
Sonett 29 ist ein komplexes und schönes Gedicht, das auf vielfältige Weise interpretiert wurde. Es ist ein Gedicht über Liebe, Verlust und die Suche nach Selbsterkenntnis und Erleuchtung. Es ist auch ein Gedicht über die Kraft der Poesie und die Fähigkeit von Worten, menschliche Erfahrungen einzufangen und zu bewahren.