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Wie war die Beziehung zwischen John und Elizabeth in The Crucible von Arthur Miller?

In Arthur Millers Stück „The Crucible“ sind John Proctor und Elizabeth Proctor ein Ehepaar, das von den Hexenprozessen in Salem negativ beeinflusst wird. Hier ist ein Überblick über ihre Beziehung:

1. Komplex und angespannt:

John und Elizabeth haben vor den Ereignissen des Stücks eine komplexe und angespannte Beziehung. John hatte eine Affäre mit Abigail Williams, die ihre Ehe erheblich belastete. Elizabeth vergibt John seine Untreue, aber es fällt ihnen schwer, sich wieder vollständig zu verbinden.

2. Gegenseitiger Respekt und Liebe:

Trotz der Herausforderungen haben John und Elizabeth immer noch großen Respekt und Liebe füreinander. Sie verstehen, dass sie beide fehlerhafte Individuen sind und versuchen, sich gegenseitig bei ihren gemeinsamen Schwierigkeiten zu unterstützen.

3. Kommunikationsprobleme:

Eines der Hauptthemen in ihrer Beziehung ist die Kommunikation. John behält Dinge oft für sich, was Elizabeth frustriert. Dieser Mangel an offener Kommunikation macht es ihnen schwer, ihre Konflikte effektiv zu lösen.

4. Unterschiedliche Perspektiven auf die Hexenprozesse:

Die Hexenprozesse in Salem belasten die Beziehung zwischen John und Elizabeth zusätzlich. John steht den Anschuldigungen skeptisch gegenüber und glaubt nicht an Hexerei, während Elizabeth vorsichtiger ist und die möglichen Konsequenzen fürchtet, wenn sie sich gegen die Prozesse äußert.

5. Elizabeths Glaube und Stärke:

Elizabeth ist eine starke und fromme Frau, die sich darauf verlässt, dass ihr Glaube sie durch die Prüfungen führt. Sie bleibt fest davon überzeugt, dass John unschuldig ist und versucht, ihn trotz der gefährlichen Situation zu unterstützen.

6. Johns Schuld und Erlösung:

John fühlt sich wegen seiner früheren Taten schuldig, einschließlich seiner Affäre und seines anfänglichen Zögerns, sich gegen die Prozesse auszusprechen. Er strebt nach Erlösung und versucht, die Dinge wiedergutzumachen, indem er öffentlich seine Sünden bekennt und versucht, die Lügen hinter den Anschuldigungen aufzudecken.

7. Tragisches Ende:

Trotz ihrer Bemühungen, sich gegenseitig zu retten, endet die Beziehung zwischen John und Elizabeth letztendlich tragisch. John wird zum Tode verurteilt, weil er sich geweigert hat, die Hexerei zu gestehen, während Elizabeth mit den Folgen fertig werden und ihr Leben alleine neu aufbauen muss.

In „The Crucible“ stellt Miller die komplexe Beziehung zwischen John und Elizabeth als Mikrokosmos der umfassenderen sozialen und moralischen Konflikte dar, die im Stück entstehen, und hebt die Herausforderungen der individuellen Integrität, der Wahrheit und die Folgen von Macht und Angst hervor.

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