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Wie hängen Gandhi und Antigone zusammen?

Gandhi und Antigone sind beide ikonische Beispiele für zivilen Ungehorsam, der gewaltlosen Widerstand einsetzt, um die unterdrückende Autorität herauszufordern.

Mahatma Gandhi war ein indischer Anwalt, antikolonialer Nationalist und Bürgerrechtler. Er ist vor allem dafür bekannt, Indien durch gewaltlosen zivilen Ungehorsam in die Unabhängigkeit von der britischen Herrschaft zu führen. Gandhi glaubte, dass der Weg, Ungerechtigkeit zu bekämpfen, eher durch friedlichen Protest und Nichtkooperation als durch Gewalt bestehe. Er argumentierte, dass man sich der Ungerechtigkeit nicht unterwerfen, sondern ihr gewaltlos widerstehen sollte, mit dem Ziel, den Unterdrücker zu bekehren.

Antigone ist die Protagonistin der gleichnamigen antiken griechischen Tragödie von Sophokles. In dem Stück trotzt Antigone ihrem Onkel, dem König von Theben, indem sie ihren Bruder begräbt, der im Kampf gegen seinen eigenen Bruder getötet wurde. Der König hatte verfügt, dass der Bruder nicht begraben werden sollte, aber Antigone glaubte, dass sie eine moralische Pflicht habe, ihn zu begraben, wie es die antiken griechischen religiösen Bräuche verlangten. Antigone ist ein Symbol des zivilen Ungehorsams, da sie für das einsteht, was sie für richtig hält, obwohl sie weiß, dass dies eine Strafe nach sich ziehen wird.

Sowohl Gandhi als auch Antigone zeigen, dass ziviler Ungehorsam als wirksames Mittel zur Bekämpfung von Ungerechtigkeit und Unterdrückung eingesetzt werden kann. Durch den Einsatz gewaltfreier Mittel zur Herausforderung der Autorität haben sie andere dazu inspiriert, dasselbe zu tun.

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