Soziale Stigmatisierung:
- Bastarde wurden sowohl für die Mutter als auch für den Vater als Zeichen der Schande und Schande angesehen.
- Uneheliche Kinder trugen ihr ganzes Leben lang das soziale Stigma ihrer Geburt.
- Sie waren oft Verachtung, Spott und sozialer Ausgrenzung ausgesetzt.
Rechtsstatus:
- Im Shakespeare-England hatten Bastarde nur begrenzte gesetzliche Rechte.
- Sie konnten die Titel oder das Eigentum ihrer Väter nicht erben, wie es eheliche Kinder taten.
- Die meisten Erbgesetze begünstigten legitime Erben, wodurch uneheliche Kinder der Armut ausgesetzt waren.
Mangel an Möglichkeiten:
- Aufgrund ihres rechtlichen Status waren Bastarde im Leben mit mehreren Hindernissen konfrontiert.
- Ihre Bildungschancen waren oft eingeschränkt, da ihnen der Zugang zu Universitäten und bestimmten Berufen häufig verwehrt blieb.
- Sie hatten den Zugang zu verschiedenen Gewerben, Zünften und Berufen eingeschränkt.
Sozialer Druck:
- Mütter unehelicher Kinder wurden häufig von der Gesellschaft scharf kritisiert und verurteilt.
- Uneheliche Kinder erinnerten an gesellschaftliche „Unmoral“ und wurden als Störung der idealen Kernfamilie wahrgenommen.
Elternunterstützung:
- Das Ausmaß der Unterstützung, die uneheliche Kinder von ihren Eltern erhielten, war sehr unterschiedlich.
- Einige Väter entschieden sich dafür, ihre unehelichen Kinder anzuerkennen und ihnen finanzielle Unterstützung oder Bildung zu gewähren, während andere sie völlig im Stich ließen.
Rolle in Shakespeares Stücken:
- Shakespeare beschäftigte sich in einigen seiner Stücke mit dem Thema Illegitimität und der sozialen Behandlung von Bastarden und spiegelte damit die elisabethanischen Einstellungen und Vorurteile der Zeit wider.
– Bemerkenswerte Beispiele sind Charaktere wie Edmund in „König Lear“ und der Bastard (Edmund) in „König John“.
Insgesamt waren uneheliche Kinder in Shakespeares Zeiten mit gesellschaftlichen Vorurteilen, rechtlichen Beschränkungen und eingeschränkten Möglichkeiten konfrontiert, was ihr Leben aufgrund der sozialen Bräuche und moralischen Ansichten der Zeit zu einer Herausforderung machte und an den Rand gedrängt wurde.