Arts >> Kunst und Unterhaltung >  >> Bücher >> Literatur

Was können Sie aus den Sonetten 116–130 über die Lebensphilosophie Shakespeares ableiten?

Die Sonette 116–130 von William Shakespeare enthüllen verschiedene Aspekte seiner Lebensphilosophie und bieten Einblicke in seine Gedanken und Perspektiven zu verschiedenen Themen wie Liebe, Freundschaft, Sterblichkeit und der Natur der menschlichen Existenz. Zu den Hauptgedanken dieser Sonette gehören:

1. Die Transzendenz der Liebe :Shakespeare betont in Sonett 116 die dauerhafte und transformierende Kraft der Liebe. Er weist darauf hin, dass echte Liebe keinen äußeren Faktoren wie Zeit oder Umständen unterliegt und die Grenzen körperlicher Schönheit überschreitet.

2. Idealisierte Schönheit: In den Sonetten 127–130 erforscht Shakespeare die Idee der idealen Schönheit und stellt die konventionellen Maßstäbe der Attraktivität in Frage. Er argumentiert, dass innere Qualitäten wie moralische Tugend und Intellekt einen dauerhafteren Wert haben als die körperliche Erscheinung.

3. Zeit und Sterblichkeit: Die Sonette 116 und 123 beschäftigen sich mit den Themen Zeit und Sterblichkeit. Shakespeare beklagt die Flüchtigkeit des Lebens und äußert Bedenken darüber, wie die Zeit Schönheit und Jugend untergräbt, und stellt dies der unsterblichen Kraft von Poesie und Kunst gegenüber.

4. Der Wert der Freundschaft: Im Sonett 124 betont Shakespeare die Bedeutung wahrer Freundschaft. Er weist darauf hin, dass ein treuer und verständnisvoller Freund wertvoller ist als jeder materielle Reichtum oder jede weltliche Errungenschaft.

5. Die Kraft der Poesie und Kunst: Sonett 125 würdigt die Fähigkeit der Poesie, bedeutende Momente und Erfahrungen einzufangen und zu verewigen, und legt nahe, dass Kunst die Macht hat, zeitliche Beschränkungen zu überwinden.

6. Selbstreflexion und Wachstum :Die Sonette 129-130 zeigen Shakespeares introspektiven Charakter. Er denkt über seine eigenen Unzulänglichkeiten und seine Sterblichkeit nach, drückt jedoch den Wunsch nach Selbstverbesserung und spirituellem Wachstum aus.

Insgesamt zeigen die Sonette 116–130 Shakespeares Betrachtung über universelle menschliche Erfahrungen und seine Auseinandersetzung mit tiefgreifenden Themen wie Liebe, Freundschaft, Sterblichkeit und dem bleibenden Wert der Kunst.

Literatur

Related Categories