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Was war die Vererbungsregel zur Zeit Shakespeares?

Die Erbschaftsregel zu Shakespeares Zeiten basierte auf dem Prinzip der Erstgeburt. Die Erstgeburt schreibt vor, dass der älteste Sohn das gesamte Vermögen seines Vaters erbt, während die jüngeren Söhne nichts erhalten. Dieses System sollte sicherstellen, dass das Vermögen und die Macht der Familie in den Händen einer einzigen Person konzentriert blieben und nicht auf mehrere Erben aufgeteilt wurden.

Neben der Erstgeburt gab es zu Shakespeares Zeiten noch eine Reihe weiterer Regeln, die die Vererbung regelten. Beispielsweise war es Frauen im Allgemeinen nicht gestattet, selbst Eigentum zu erben, es sei denn, sie waren das einzige überlebende Kind. Wenn ein Mann ohne Kinder starb, ging sein Vermögen an seinen nächsten männlichen Verwandten über.

Die Erstgeburtsregel wurde oft als unfair angesehen, da sie dazu führen konnte, dass jüngere Söhne vor dem Nichts standen. In einigen Fällen konnte dies sogar zu Konflikten zwischen Brüdern führen, da die jüngeren Söhne das Gefühl hatten, um ihr rechtmäßiges Erbe betrogen worden zu sein.

Trotz seiner Mängel war das Erstgeburtsrecht zu Shakespeares Zeiten die anerkannte Erbregel und spielte eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der sozialen Struktur Englands.

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