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Was bedeutet Profaner in Shakespeare?

Das Wort „Profaner“ bezieht sich in Shakespeares Stücken im Allgemeinen auf Personen, die Sakrilegien begehen oder eine respektlose oder respektlose Haltung gegenüber heiligen Dingen, religiösen Zeremonien oder heiligen Orten zeigen. Es kann auch ein umfassenderes Gefühl der Respektlosigkeit oder Verletzung sozialer oder moralischer Normen bedeuten.

Hier sind einige Beispiele für die Verwendung von „Profanern“ in Shakespeares Werken:

- In „Romeo und Julia“ verwendet Romeo den Begriff, um die Montagues und Capulets zu beschreiben, die rivalisierenden Familien, die sich in Verona befehden und für Chaos sorgen. Er ruft aus:„Verleugne deinen Vater und verleugne deinen Namen, / Oder, wenn du nicht willst, schwöre nur meine Liebe, / Und ich werde kein Montague mehr sein. / Nenn mich nur Liebe, und ich werde neu sein.“ getauft; / Von nun an werde ich nie mehr Romeo sein. Dies deutet darauf hin, dass Romeo die familiären Fehden und gesellschaftlichen Erwartungen als profan und sakrilegisch ansieht und ihn daran hindert, wirklich mit Julia vereint zu sein.

- In „König Lear“ wird der Begriff „Profaner“ von der Figur Edmund verwendet, der plant, seinen Vater, den Earl of Gloucester, zu stürzen. Edmund bezeichnet die Töchter des Königs, Goneril und Regan, als „Schänderinnen“, weil sie die Autorität ihres Vaters missachten und betrügerische Handlungen begehen.

- In „Heinrich IV., Teil 2“ bezeichnet die Figur Falstaff den Lord Chief Justice als „einen profanen Kerl“, weil er das Gesetz hochhält und dem ausschweifenden Lebensstil von Falstaff und seinen Gefährten moralische Beschränkungen auferlegt.

- In „The Tempest“ bezeichnet die Figur Caliban die schiffbrüchigen Seeleute als „Profaner“, weil sie die natürliche Harmonie und Reinheit der Insel stören.

Insgesamt dient der Begriff „Profaner“ in Shakespeares Stücken dazu, die Verletzung oder Missachtung heiliger, moralischer oder sozialer Grenzen hervorzuheben. Es kann ein wirksames Instrument sein, um Konflikte hervorzuheben, gesellschaftliche Spannungen hervorzuheben und moralische Urteile auszudrücken.

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