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Worum geht es in Family Affairs von Elizabeth Jennings?

Elizabeth Jennings‘ Gedicht „Family Affairs“ berührt die Dynamik, die einer dysfunktionalen Familienstruktur innewohnt. Das Thema des Gedichts ist das zugrunde liegende Gefühl von Spannung und Disharmonie, das zwischen mehreren Generationen innerhalb einer einzigen Familie herrscht.

Dieses Gedicht kann in drei verschiedene Strophen unterteilt werden, die jeweils aus vier Zeilen bestehen, wobei die erste und dritte Strophe eine ähnliche Struktur haben.

Strophe 1 führt den Leser mit einer Anspielung auf die Bibel ein, in der der Turm zu Babel erwähnt wird, ein Symbol für Missverständnisse und Spaltung. Dies gibt den Ton für das Gedicht an, das eine gespaltene Familie beschreibt, die nicht in der Lage ist, effektiv zu kommunizieren. Dieser Mangel an Kommunikation führt zur Isolation, da niemand die Gefühle oder Perspektiven des anderen versteht oder sich in sie hineinversetzen kann.

Die zweite Strophe konzentriert sich auf das Konzept der „Inzuchtängste“ und legt nahe, dass die dysfunktionale Dynamik über Generationen hinweg aufrechterhalten wurde. Die Kinder sind in den Mustern ihrer Eltern und Großeltern gefangen und können ihnen nicht entkommen, was zu einem Gefühl der Unausweichlichkeit und Gefangenschaft führt.

Im Gegensatz dazu zeigt die dritte Strophe eine harmonische Szene mit „Kindern, die zum Neujahr tanzen“ und „den Frauen am Klavier, die singen“. Dies bietet einen Einblick in das, was die Familie sein könnte, eine glückliche und geeinte Einheit, bleibt jedoch aufgrund der zugrunde liegenden Probleme und Missverständnisse unerreichbar.

Das Gedicht endet mit der Zeile „Alle alten Wunden öffnen sich.“ Dies unterstreicht die anhaltende Natur der Probleme der Familie und zeigt, dass trotz der Versuche, weiterzumachen oder neu zu beginnen, die alten Probleme und emotionalen Narben immer wieder auftauchen und Heilung oder Fortschritt verhindern.

„Family Affairs“ ist eine ergreifende Reflexion über die komplizierten, aber oft problematischen Dynamiken innerhalb von Familien. Jennings hebt hervor, wie Generationszyklen aus Schmerz, Isolation und Missverständnissen dazu führen können, dass eine Familie nie wirklich gedeiht.

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