Das Wort „wench“ hat in der englischen Sprache eine lange Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Es wird angenommen, dass es vom altenglischen Wort „wencel“ abgeleitet ist, das „eine junge Frau“ bedeutet. Im Laufe der Zeit bekam das Wort „Frau“ eine negativere Konnotation und wird heute als abfälliger Begriff angesehen.
In Shakespeares Stücken wird das Wort „Weibchen“ auf unterschiedliche Weise verwendet. Manchmal wird es in abwertender Weise verwendet, um sich auf eine Frau zu beziehen, die als promiskuitiv gilt oder einen niedrigeren sozialen Status hat. In dem Stück „Die lustigen Weiber von Windsor“ beispielsweise bezeichnet die Figur Falstaff die Figur Mistress Ford als „Weibchen“.
Allerdings wird das Wort „Frau“ manchmal auch neutraler verwendet und bezieht sich auf jede Frau, unabhängig von ihrem sozialen Status. In dem Stück „Romeo und Julia“ beispielsweise bezeichnet die Figur Romeo die Figur Julia als „Frau“.
Die Verwendung des Wortes „Weibchen“ in Shakespeares Stücken spiegelt die komplexe und sich verändernde Haltung gegenüber Frauen im elisabethanischen England wider. Während das Wort manchmal abfällig verwendet wurde, wurde es manchmal auch neutraler verwendet, um sich auf jede Frau zu beziehen.