1. Politische Struktur :
- England hatte eine konstitutionelle Monarchie, in der der Monarch an gesetzliche und verfassungsmäßige Grenzen gebunden war.
- Das Parlament, bestehend aus dem Unterhaus und dem Oberhaus, spielte eine entscheidende Rolle bei der Gesetzgebung und Regierungsführung.
- Monarchie:Königin Elisabeth I. regierte fast fünf Jahrzehnte lang als starke und angesehene Monarchin und sorgte in einer Zeit religiöser Veränderungen für politische Stabilität.
2. Religiöse Konflikte:
- In England kam es zu erheblichen religiösen Konflikten zwischen Katholizismus und Protestantismus.
- Die Regierung setzte protestantische Lehren durch und verfolgte Katholiken, was zu Spannungen und einem Gefühl religiöser Unsicherheit beitrug.
3. Soziale Hierarchie :
- Die Gesellschaft hatte eine starre soziale Struktur mit einer strengen Hierarchie basierend auf Geburt, Reichtum und Rang.
- Zu den sozialen Klassen gehörten der Adel, der Adel, die Freibauern und das Bürgerliche.
- Adlige und wohlhabende Gönner unterstützten oft Künstler, darunter Shakespeare.
4. Gerichtsleben :
-Der königliche Hof war ein zentraler kultureller Knotenpunkt, an dem oft Shakespeares Stücke aufgeführt wurden.
-Der Hof hatte erheblichen Einfluss auf Kunst und Kultur, da er Trends vorgab und den Geschmack prägte.
5. Erweiterung und Entdeckung:
- England erkundete überseeische Länder und errichtete globale Handelsrouten und Kolonien, was den Wohlstand und den Nationalstolz steigerte.
- Die Erforschung beeinflusste die Literatur und erweiterte Weltanschauungen.
6. Schirmherrschaft:
- Wohlhabende Gönner wie Adelsfamilien und Kaufleute unterstützten Schriftsteller und Künstler, darunter auch Shakespeare, finanziell.
- Gönner spielten eine entscheidende Rolle bei der Erleichterung der Produktion von Shakespeares Stücken.
7. Soziale Konventionen:
- Die Geschlechternormen waren streng definiert, wobei Frauen im Vergleich zu Männern nur begrenzte Rechte und Autonomie hatten.
- Soziale Bräuche, einschließlich höfischer Umgangsformen, beeinflusstes Verhalten und kulturelle Praktiken.
8. Kulturelles Leben :
- England erlebte in dieser Zeit eine Blüte von Literatur, Musik und Theater.
- Shakespeares Werke spiegelten den kulturellen Zeitgeist wider und beschäftigten sich mit universellen menschlichen Themen.
Insgesamt war das elisabethanische England eine Zeit großen kulturellen Fortschritts und sozialer Herausforderungen. Shakespeares Werke waren von diesen vorherrschenden Bedingungen geprägt und boten Einblicke in die komplexen Themen der Zeit.