- Varo wurde 1908 in Anglès, Katalonien, Spanien, geboren. Sie studierte Kunst an der Akademie von San Fernando in Madrid, wo sie von der surrealistischen Bewegung beeinflusst wurde.
- 1936 floh Varo vor dem Spanischen Bürgerkrieg nach Paris, wo sie den surrealistischen Dichter Benjamin Péret kennenlernte und heiratete. Sie stellte ihre Arbeiten in Paris und anderen europäischen Städten aus und schloss sich der surrealistischen Gruppe an.
- 1942 zogen Varo und Péret nach Mexiko, wo sie weiterhin malte und ihre Werke ausstellte. Sie engagierte sich auch in der mexikanischen Kunstszene und war Teil der Gruppe „Los Fridos“, zu der Künstler wie Frida Kahlo und Diego Rivera gehörten.
- Varos Gemälde zeichnen sich durch ihre traumhafte Qualität und ihre Auseinandersetzung mit Themen wie dem Unbewussten, der natürlichen Welt und der Beziehung zwischen den Geschlechtern aus. Sie stellte oft seltsame und fantastische Kreaturen dar, aber auch Frauen, die oft stark und unabhängig waren.
- Varos Arbeit wurde für ihre Originalität und ihr technisches Können gelobt. Sie gilt als eine der bedeutendsten surrealistischen Malerinnen des 20. Jahrhunderts.
Zu Varos berühmtesten Werken gehören:
- Die Erschaffung der Vögel (1957)
- Der Garten Eden (1957)
- Der Schlafwandler (1958)
- Die Versuchung des Heiligen Antonius (1959)
- Die Wanderung der Seelen (1960)
Remedios Varo starb 1963 in Mexiko-Stadt.