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Was glaubte W.E.B Bois?

W.E.B. Du Bois, ein prominenter afroamerikanischer Soziologe, Historiker und Aktivist, glaubte an mehrere Schlüsselprinzipien:

1. Rassengleichheit und Gerechtigkeit:

Du Bois setzte sich nachdrücklich für die vollständige Rassengleichheit und Gerechtigkeit für Afroamerikaner ein. Er glaubte, dass schwarze Menschen den Weißen gleich waren und die gleichen Rechte und Chancen verdient hätten.

2. Das "Doppelbewusstsein" der schwarzen Amerikaner:

Du Bois hat den Begriff "Doppelbewusstsein" bekanntermaßen geprägt, um die internen Konflikte zu beschreiben, mit der schwarze Amerikaner konfrontiert waren, mit der sie in einer Gesellschaft navigierten, die sie als Bürger sahen und gleichzeitig als Bürger zweiter Klasse behandelten. Dieser interne Kampf beruhte sowohl amerikanisch als auch schwarz und erlebte sowohl Zugehörigkeit als auch Ausschluss.

3. Panafrikanismus:

Du Bois war ein überzeugter Anhänger des Panafrikanismus, dem Glauben an die Einheit und Solidarität von Menschen afrikanischer Herkunft auf der ganzen Welt. Er sah eine gemeinsame Geschichte und einen gemeinsamen Kampf, der schwarze Menschen weltweit verband, und er glaubte, dass die Vereinigung in Solidarität entscheidend für die Förderung der Sache der Rassengerechtigkeit sei.

4. Die Bedeutung der Bildung:

Du Bois glaubte, dass Bildung für Schwarzbefähigung und Fortschritt von wesentlicher Bedeutung sei. Er setzte sich für eine qualitativ hochwertige Bildung für schwarze Kinder ein und argumentierte, es sei entscheidend für sie, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

5. Die Kraft der kollektiven Wirkung:

Du Bois betonte die Bedeutung kollektiver Handlung und Organisation für die Erreichung der Rassengleichheit. Er glaubte, dass schwarze Menschen mobilisieren und zusammenarbeiten mussten, um gegen Unterdrückung zu kämpfen und ihre Rechte zu sichern.

6. Soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit:

Du Bois verstand, dass die Gleichstellung der Rasse nicht nur um gesetzliche Rechte, sondern auch um soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit ging. Er setzte sich für den gleichen Zugang zu Wohnraum, Arbeitsplätzen und anderen Ressourcen für Schwarze ein.

7. Herausfordernde Rassenstereotypen:

Du Bois forderte die Rassenstereotypen und Vorurteile aktiv heraus. Er benutzte seine Schriften und Reden, um die entmenschlichende Natur des Rassismus aufzudecken und ein genaueres Verständnis der Schwarzen zu fördern.

8. Die Rolle des talentierten Zehnteles:

Du Bois glaubte, dass eine ausgebildete und talentierte schwarze Personen, die als "talentiertes Zehntel" bekannt ist, die Verantwortung hatte, den Kampf um die Rassengleichheit zu führen.

9. Kritik von Booker T. Washingtons Unterkunftsansatz:

Du Bois war mit Booker T. Washingtons ungenutziger Ansatz nicht einverstanden, der die wirtschaftliche Selbstvertrauen und den schrittweisen Fortschritt für Schwarze betonte. Er argumentierte, dass ein solcher Ansatz nur die Rassenungleichheit verewigen würde.

Es ist wichtig zu beachten, dass sich du Bois 'Ansichten im Laufe der Zeit entwickelt haben, und er drückte seine Ideen auf verschiedenen Plattformen aus, einschließlich Büchern, Artikeln, Reden und Aktivismus. Seine Arbeit hat weiterhin einflussreich in zeitgenössischen Diskussionen über Rasse, Gleichheit und soziale Gerechtigkeit.

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