Ironie für Victor:
* Seine Schöpfung wird zum Hindernis für sein Glück: Victor erschafft das Monster aus dem Wunsch nach Wissen und Macht, doch es wird schnell zu seiner größten Angst und zu seinem Verhängnis. Seine Liebe zu Elizabeth wird von der Bedrohung durch das Monster überschattet, und schließlich tötet das Monster sie.
* Sein Wunsch nach einer perfekten Verbindung wird zerstört: Victor strebt eine reine und liebevolle Beziehung zu Elizabeth an, doch sein wissenschaftlicher Ehrgeiz führt zur Zerstörung von allem, was er liebt. Sein Wunsch nach Kontrolle führt letztendlich zu Chaos und Verlust.
* Seine Schöpfung ist ein verzerrtes Spiegelbild seiner selbst: Das Monster, ein groteskes, aber intelligentes Wesen, ist in vielerlei Hinsicht ein Spiegelbild von Victors eigener innerer Unruhe und seinem Ehrgeiz. Sein Wunsch, Leben zu erschaffen, ohne seine Auswirkungen zu verstehen, spiegelt sich im zerstörerischen Weg des Monsters wider.
Ironie für Elizabeth:
* Ihre Liebe zu Victor ist eine ständige Quelle des Schmerzes: Sie ist Victor zutiefst ergeben, wird aber letztendlich ein Opfer seiner Taten. Ihr Glück wird ständig durch die Anwesenheit des Monsters und Victors wachsende Isolation bedroht.
* Ihre Unschuld steht im Kontrast zu den Schrecken der Geschichte: Elizabeth verkörpert Unschuld und Liebe, doch ihr Leben wird auf tragische Weise durch die Mächte der Dunkelheit, die Victor entfesselt hat, unterbrochen.
Weitere Ironien:
* Das Thema Schöpfung und Zerstörung: Der Roman untersucht die Gefahren unkontrollierten Ehrgeizes und die unbeabsichtigten Folgen des wissenschaftlichen Fortschritts. Victors Wunsch, Leben zu erschaffen, führt letztendlich zu Zerstörung und Tod, was die Ironie seines Strebens nach Wissen unterstreicht.
* Die Rolle von Familie und Liebe: Während Victor und Elizabeth das Ideal von Familie und Liebe repräsentieren, ist ihre Geschichte letztendlich eine Tragödie. Der Roman zeigt, dass selbst die stärksten Bindungen durch die Mächte der Dunkelheit und die Konsequenzen unseres Handelns zerstört werden können.
Insgesamt ist die Ehe von Victor und Elizabeth ein starkes Symbol für die Ironie menschlichen Ehrgeizes und die Konsequenzen, die es mit sich bringt, Gott zu spielen. Der Roman nutzt diese Beziehung, um die fragile Natur des Glücks und die verheerenden Auswirkungen unkontrollierten Verlangens hervorzuheben.