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Welche Macht zeigten die Schriften von John L. Osullivan für die öffentliche Ordnung?

John L. O'Sullivans Schriften, insbesondere sein berühmter Ausdruck „manifest destiny“, hatten einen erheblichen Einfluss auf die öffentliche Ordnung, insbesondere im Bereich des amerikanischen Expansionismus Mitte des 19. Jahrhunderts.

So beeinflussten seine Schriften die öffentliche Ordnung:

* Legitimierung der Expansion: O'Sullivans Schriften, die in seiner Zeitung „The Democratic Review“ veröffentlicht wurden, machten die Idee des „manifesten Schicksals“ populär, eine Überzeugung, dass die Vereinigten Staaten dazu bestimmt seien, über den nordamerikanischen Kontinent zu expandieren. Diese Ideologie lieferte eine moralische und religiöse Rechtfertigung für die Expansion nach Westen, die als eine von Gott verordnete Mission zur Verbreitung von Demokratie und Zivilisation angesehen wurde.

* Öffentliche Unterstützung: O'Sullivans Rhetorik fand bei einem breiten Publikum Anklang, darunter Politiker, Siedler und die breite Öffentlichkeit. Seine Schriften schürten die Unterstützung der Bevölkerung für die Expansion, was wiederum die Politiker unter Druck setzte, Gebietseroberungen durchzuführen.

* Richtlinienentscheidungen: Das Konzept des manifesten Schicksals hatte direkten Einfluss auf wichtige politische Entscheidungen, darunter die Annexion von Texas, den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg und den Oregon-Vertrag. Als Grund für diese Maßnahmen führten die Politiker das offensichtliche Schicksal an und argumentierten, dass es ihre Pflicht sei, das Schicksal der Nation durch die Erweiterung ihrer Grenzen zu erfüllen.

* Konflikt schüren: Während das manifeste Schicksal eine starke Kraft bei der Gestaltung der amerikanischen Identität und Politik war, trug es auch zu Konflikten mit anderen Nationen bei. Der Glaube, dass die Vereinigten Staaten das Recht hätten, in Gebiete zu expandieren, die von anderen Nationen wie Mexiko und Großbritannien beansprucht wurden, führte zu Spannungen und schließlich zu Kriegen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Schriften von John L. O'Sullivan einen tiefgreifenden Einfluss auf die öffentliche Ordnung hatten durch:

* Bereitstellung einer ideologischen Rechtfertigung für die Expansion.

* Mobilisierung öffentlicher Unterstützung für die Expansion.

* Beeinflussung der Entscheidungsfindung von Politikern.

* Beitrag zum Konflikt mit anderen Nationen.

Es ist wichtig anzumerken, dass O'Sullivans Ideen nicht ohne Kritik waren. Viele Menschen, darunter auch diejenigen, die sich gegen Sklaverei und die Vertreibung indigener Völker aussprachen, sprachen sich gegen die moralischen und praktischen Auswirkungen des manifesten Schicksals aus. Seine Schriften blieben jedoch jahrzehntelang eine starke Kraft bei der Gestaltung der amerikanischen Politik.

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