Arts >> Kunst und Unterhaltung >  >> Bücher >> Literatur

Was ist das Ende von „No one writes colonel“ von Gabriel Garcia Marquez?

Sie denken wahrscheinlich an die Kurzgeschichte „No One Writes to the Colonel“ von Gabriel García Márquez, nicht an „No One Writes Colonel“. Das Ende der Geschichte ist ziemlich kraftvoll und offen für Interpretationen.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Der Oberst, ein pensionierter Militäroffizier, wartet auf eine Rente, die ihm versprochen wurde, aber nie eintrifft. Er lebt mit seiner Frau in Armut und ist verzweifelt auf der Suche nach Geld. Seine einzige Einnahmequelle ist der Verkauf eines Preiskampfhahns.

Die Geschichte gipfelt in einer Szene, in der der Colonel trotz seiner Hoffnungen den Kampf verliert. Er bleibt mit gebrochenem Herzen und ohne Hoffnung zurück.

So läuft das Ende ab:

* Der Colonel verliert den Kampf, sein Hahn wird getötet.

* Niedergeschlagen geht er mit seiner Frau an seiner Seite nach Hause.

* Als sie ihr Haus erreichen, bleibt er stehen und schaut in den Himmel, wo er eine „gewaltige Wolke“ sieht, die er als Zeichen der Hoffnung interpretiert.

* Er hebt ein kleines Stück Metall vom Boden auf und beginnt mit neuer Entschlossenheit, es zu einer Waffe zu schärfen.

Das mehrdeutige Ende

Das Ende von „No One Writes to the Colonel“ lässt Interpretationsspielraum. Einige mögliche Lesarten sind:

* Der Rücktritt des Obersten: Das neue Ziel des Colonels könnte ein Zeichen dafür sein, dass er seine Situation endlich akzeptiert hat und sich mit seinem Schicksal abgefunden hat. Möglicherweise bereitet er sich darauf vor, auf verzweifeltere Weise um sein Überleben zu kämpfen.

* Die Hoffnung des Obersten: Die Wolke, ein Symbol der Hoffnung, und das Schärfen einer Waffe könnten ein Zeichen dafür sein, dass der Colonel seinen Willen zurückgewinnt, für seine Familie zu kämpfen. Das Metall könnte die Hoffnung auf einen Neuanfang darstellen, auch wenn dieser mit Gewalt geschieht.

* Die Verzweiflung des Obersten: Das Schärfen der Waffe könnte ein Zeichen der Verzweiflung sein, ein verzweifelter Akt von jemandem, der die Hoffnung verloren hat und zur Gewalt greift.

Die Zweideutigkeit des Endes lässt den Leser die Zukunft des Colonels in Frage stellen und über die Natur von Hoffnung und Widerstandsfähigkeit angesichts von Widrigkeiten nachdenken. Es ist ein Markenzeichen von García Márquez‘ magisch-realistischem Stil, der beim Leser oft ein anhaltendes Gefühl von Geheimnis und Kontemplation hinterlässt.

Literatur

Related Categories