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Was hielt Roger Sherman von der Sklaverei?

Roger Sherman, einer der Gründerväter und Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung, vertrat komplexe und sich entwickelnde Ansichten zur Sklaverei.

Erste Ansichten:

* Sherman wurde in einer Familie geboren, die Sklaven besaß. Seine eigenen Ansichten zur Sklaverei wurden wahrscheinlich von der vorherrschenden Haltung seiner Zeit beeinflusst, in der Sklaverei weithin akzeptiert wurde.

* Durch sein Engagement in der Schifffahrtsindustrie beteiligte er sich am Sklavenhandel.

* Er glaubte an das Recht auf Eigentum, das auch versklavte Menschen einschloss.

Spätere Ansichten:

* Im Laufe seines Lebens wurde Sherman zunehmend kritisch gegenüber der Sklaverei.

* Er unterstützte die schrittweise Abschaffung der Sklaverei in Connecticut und plädierte für einen schrittweisen Ansatz zur Abschaffung der Sklaverei.

* Er beteiligte sich aktiv an der Ausarbeitung der Nordwestverordnung, die die Sklaverei in den neu erworbenen Gebieten nördlich des Ohio River verbot.

* Er plädierte für eine schrittweise Emanzipation der Sklaven in der US-Verfassung, obwohl dieser Vorschlag letztlich scheiterte.

Insgesamt:

Shermans Ansichten zur Sklaverei waren komplex und vielschichtig. Er begann als Sklavenhalter und Teilnehmer am Sklavenhandel, entwickelte sich jedoch zu einem lautstarken Kritiker der Institution und Befürworter ihrer schrittweisen Abschaffung. Seine Rolle bei der Ausarbeitung der Nordwestverordnung und seinem Eintreten für die Emanzipation in der Verfassung unterstreicht seinen Wandel hin zur Anti-Sklaverei-Stimmung.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern:

* Obwohl Sherman die Sklaverei kritisierte, war er kein Abolitionist im modernen Sinne des Wortes. Er glaubte an einen schrittweisen Prozess der Emanzipation und plädierte nicht für die sofortige Freiheit aller Sklaven.

* Seine Ansichten werden unter Historikern immer noch diskutiert, wobei einige argumentieren, er sei ein wahrer Verfechter der Sklaverei gewesen, während andere argumentieren, dass seine Unterstützung für eine schrittweise Emanzipation eher pragmatischer als moralischer Natur sei.

Trotz der Komplexität seiner Ansichten spielte Roger Sherman eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der frühen amerikanischen Antisklaverei-Stimmung und trug schließlich zur Abschaffung der Sklaverei in den Vereinigten Staaten bei.

Literatur

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