Europäische Einflüsse:
* Jugendstil: Preston war fasziniert von den organischen Formen, fließenden Linien und dekorativen Elementen dieser Bewegung, insbesondere von der Arbeit von Alphonse Mucha. Sie integrierte diese Merkmale in ihre frühen Werke und schuf stilisierte florale und figurative Designs.
* Kubismus: Prestons Interesse an geometrischer Abstraktion und Fragmentierung entstand aus ihrer Auseinandersetzung mit dem Kubismus, insbesondere den Werken von Pablo Picasso und Georges Braque. In ihren späteren abstrakten Gemälden experimentierte sie mit diesen Prinzipien.
* Fauvismus: Preston fühlte sich von den kräftigen Farben und der ausdrucksstarken Pinselführung des Fauvismus angezogen, wie sie in den Werken von Henri Matisse und André Derain zu sehen sind. Dieser Einfluss zeigt sich in den lebendigen Paletten und dekorativen Mustern, die sie in ihren Gemälden verwendete.
* Postimpressionismus: Prestons Auseinandersetzung mit Farbe, Licht und Form wurde vom Postimpressionismus beeinflusst, insbesondere von den Werken von Paul Cézanne und Vincent van Gogh. Sie integrierte diese Elemente in ihre Landschaftsbilder und fängt so den einzigartigen Charakter der australischen Landschaft ein.
Australische Einflüsse:
* Kunst der Aborigines: Preston ließ sich zutiefst von den satten Farben, Mustern und der symbolischen Sprache der Kunst der Aborigines inspirieren. Sie reiste ausgiebig durch abgelegene Gebiete Australiens, tauchte in die Kultur ein und schuf Werke, die Motive der Aborigines enthielten.
* Australische Landschaft: Die einzigartige Schönheit und Härte der australischen Landschaft hat Prestons künstlerische Vision tiefgreifend beeinflusst. Sie stellte in ihren Gemälden die einheimische Flora und Fauna dar und verwendete oft leuchtende Farben und stilisierte Formen, um deren Essenz einzufangen.
* Australische Künstler: Preston interagierte mit anderen australischen Künstlern ihrer Zeit und bewunderte sie, darunter Arthur Streeton, Tom Roberts und Charles Conder. Sie teilte ihre Faszination für die australische Landschaft und ihren Wunsch, einen eigenen nationalen Stil zu schaffen.
Andere Einflüsse:
* Japanische Kunst: Preston war fasziniert von japanischen Holzschnitten und ihren dekorativen Motiven. Sie integrierte Elemente der japanischen Kunst in ihre Textildesigns und Gemälde und verlieh ihren Werken ein Gefühl von Eleganz und Raffinesse.
* Art Deco: Prestons Arbeiten spiegeln die geometrischen Muster, luxuriösen Materialien und dekorativen Motive der Art-Déco-Bewegung wider. Sie integrierte diese Elemente in ihre Keramik- und Möbelentwürfe.
Insgesamt war Margaret Prestons künstlerischer Stil eine einzigartige Verschmelzung europäischer und australischer Einflüsse. Sie verschmolz nahtlos die Raffinesse europäischer Kunstbewegungen mit der lebendigen Energie der australischen Kultur und schuf so ein wirklich originelles und dauerhaftes künstlerisches Erbe.