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Welchen Standpunkt vertrat Maleficent im Buch „Schneewittchen“?

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Maleficent im ursprünglichen Grimms Märchen von Schneewittchen nicht wirklich vorkommt. Die Figur wurde später für den Disney-Film geschaffen.

Basierend auf der Originalgeschichte können wir jedoch eine mögliche Perspektive für eine Figur wie Maleficent ableiten:

* Eifersucht und Bitterkeit: Die böse Königin in der Originalgeschichte wird von Eitelkeit und Unsicherheit angetrieben. Sie wird von Eifersucht verzehrt, als Schneewittchens Schönheit ihre eigene übertrifft. Dies könnte als eine Form von „Böswilligkeit“ interpretiert werden – ein aus Neid getriebener Wunsch, Schaden anzurichten.

* Ein Wunsch nach Kontrolle: Die Handlungen der Königin werden auch von dem Bedürfnis angetrieben, ihre Umgebung zu kontrollieren. Sie möchte die schönste Frau im Land sein und kann niemanden dulden, der ihre Position gefährden könnte. Dieses Machtbedürfnis könnte als Motivationsfaktor für Maleficents Handlungen in einer fiktiven Adaption angesehen werden.

* Magische Kräfte und Anspruchsdenken: Die Königin verfügt über magische Kräfte, mit denen sie Schneewittchen Schaden zufügt. Dies deutet auf ein Anspruchsgefühl und die Überzeugung hin, dass sie tun und lassen kann, was sie will, ungeachtet der Konsequenzen.

Während Maleficent in der Originalgeschichte nicht vorkommt, könnten diese Themen genutzt werden, um ihren Charakter und ihre Motivationen in einer Nacherzählung zu entwickeln.

Es ist wichtig anzumerken, dass sich die Originalgeschichte auf Schneewittchens Reinheit und Unschuld konzentriert und die Taten der Königin als rein böse dargestellt werden. Es gibt kaum Versuche, die inneren Kämpfe oder Beweggründe der Königin zu erforschen. Hier haben Adaptionen wie der Disney-Film die Möglichkeit, tiefer in die Figur von Maleficent einzutauchen und eine differenziertere Perspektive zu bieten.

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