Wahrhaftigkeit: Biographen sollten sich bemühen, eine genaue und wahrheitsgetreue Darstellung des Lebens der Person zu liefern, und dazu gehören auch ihre Gefühle. Die Einbeziehung persönlicher Gefühle sollte durch Beweise und Forschung gestützt werden. Meinungen und Spekulationen ohne Grundlage können die Glaubwürdigkeit der Biografie untergraben.
Guthaben: Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen sachlichen Informationen und persönlichen Reflexionen zu wahren. Obwohl es wertvoll ist, die Gefühle und Erfahrungen der Person einzubeziehen, sollte der Schwerpunkt der Biografie dennoch auf dem Leben und den Erfolgen der Person liegen.
Kontext: Persönliche Gefühle sollten im Kontext des Lebens und der Zeit des Subjekts dargestellt werden. Das Verständnis des historischen, sozialen und kulturellen Hintergrunds kann den Lesern ein tieferes Verständnis dafür vermitteln, warum das Thema für sie so empfunden wurde.
Objektivität: Biographen sollten sich bemühen, so objektiv wie möglich zu sein, auch wenn sie die persönlichen Gefühle des Subjekts diskutieren. Das bedeutet nicht, Emotionen gänzlich zu vermeiden, aber es bedeutet, sie auf eine Weise darzustellen, die die Biografie nicht verzerrt oder eine bestimmte Agenda fördert.
Ethische Überlegungen: Biographen sollten die ethischen Implikationen der Einbeziehung persönlicher Gefühle berücksichtigen. Sensible oder private Informationen sollten mit Sorgfalt und Respekt vor der Privatsphäre des Betroffenen und den Gefühlen der Betroffenen behandelt werden.
Respekt vor dem Thema: Es ist wichtig, die Wünsche der Person hinsichtlich ihrer persönlichen Gefühle zu respektieren. Wenn sie den Wunsch nach Privatsphäre geäußert oder ausdrücklich darum gebeten haben, dass bestimmte Informationen nicht weitergegeben werden, sollte der Biograf diese Wünsche respektieren.
Empathie: Biographen können Empathie nutzen, um eine Verbindung zu den Gefühlen des Subjekts herzustellen, ohne ihre eigenen Emotionen auf das Subjekt zu projizieren. Dadurch erhält der Leser Einblick in die innere Welt des Subjekts, ohne sich manipuliert zu fühlen.
Transparenz: Biographen sollten bei der Einbeziehung persönlicher Gefühle transparent sein und den Lesern ein Verständnis dafür vermitteln, wie sie zu ihren Interpretationen und Schlussfolgerungen gelangt sind.
Obwohl persönliche Gefühle ein wirkungsvolles Instrument bei der Erstellung einer reichhaltigen und fesselnden Biografie sein können, ist es insgesamt wichtig, sie verantwortungsvoll, ethisch und mit Respekt vor dem Thema der Biografie zu nutzen.