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Wie kam Suzanne Collins auf das Buch Hunger Games?

Suzanne Collins hat über die Inspirationen hinter *Die Tribute von Panem* gesprochen und dabei eine Mischung aus persönlichen Erfahrungen, historischen Ereignissen und literarischen Einflüssen enthüllt:

Persönliche Erfahrung:

* Finanzielle Probleme: Collins hat erwähnt, dass sie auf ihre eigenen Erfahrungen mit finanziellen Schwierigkeiten und Ernährungsunsicherheit in den 1980er Jahren zurückgegriffen hat. Zu sehen, wie Familien kämpfen und welche Auswirkungen die Armut auf Kinder hat, berührte sie.

* Arbeiten mit Kindern: Collins arbeitete als Autorin für Kinderfernsehshows, was ihr Verständnis für das Geschichtenerzählen und die Einbindung eines jungen Publikums vertiefte. Dies verfeinerte ihre Fähigkeit, sympathische Charaktere und fesselnde Erzählungen zu erschaffen.

Historische Ereignisse:

* Antike römische Spiele: Collins ließ sich von den Gladiatorenkämpfen und öffentlichen Spektakeln im antiken Rom inspirieren. Sie sah Parallelen zwischen der Brutalität dieser Spiele und den fiktiven Hungerspielen.

* Das Reality-TV-Phänomen: Der Aufstieg des Reality-Fernsehens in den frühen 2000er Jahren mit seinem Fokus auf Wettbewerb und Spektakel trug dazu bei, die Idee eines im Fernsehen übertragenen Kampfes auf Leben und Tod zu prägen.

* Kriege und Konflikte: Collins hat den Einfluss zeitgenössischer Kriege und Konflikte auf ihr Schreiben anerkannt und über die entmenschlichenden Auswirkungen von Gewalt und die Herausforderungen nachgedacht, mit denen Menschen in Kriegsgebieten konfrontiert sind.

Literarische Einflüsse:

* Shakespeares Stücke: Collins ließ sich vom Shakespeare-Drama inspirieren, insbesondere von „Julius Caesar“ mit seinen Themen Macht, Rebellion und Opfer.

* Griechische Mythologie: Das Konzept des „Tributs“ in „Die Tribute von Panem“ erinnert an antike griechische Mythen, insbesondere an die Geschichte von Theseus und dem Minotaurus.

* Dystopische Romane: Collins zitiert dystopische Romane wie *Fahrenheit 451* und *Brave New World* als Einfluss auf ihren Ansatz, eine zukünftige Gesellschaft mit unterdrückenden Regeln und sozialer Kontrolle zu schaffen.

Letztlich ist „Die Tribute von Panem“ eine komplexe und vielschichtige Geschichte, die aus einer Kombination dieser Einflüsse entsteht. Collins‘ persönliche Erfahrungen, ihr Verständnis für Kinder und das Geschichtenerzählen, ihre Beobachtungen der Welt und ihre Liebe zur klassischen Literatur vereinen sich zu einer kraftvollen und fesselnden Erzählung.

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