Hier sind einige herausragende Leistungen von Anne Hutchinson :
In Frage gestellte puritanische Orthodoxie: Hutchinson war einer der frühesten und lautstärksten Kritiker der strengen religiösen Lehren der puritanischen Führer in der Massachusetts Bay Colony, insbesondere des Konzepts der „Bundstheologie“. Sie behauptete, dass die Beziehung eines Einzelnen zu Gott auf persönlicher Gnade und Glauben beruhte und nicht auf der strikten Einhaltung religiöser Rituale.
Gründung einer Religionsgemeinschaft: Im Jahr 1638 wurden Hutchinson und ihre Anhänger aufgrund ihres religiösen Glaubens aus der Massachusetts Bay Colony verbannt. Sie zog in das heutige Portsmouth, Rhode Island, und gründete eine neue Religionsgemeinschaft, die auf den Grundsätzen religiöser Toleranz und Freiheit basierte.
Einfluss auf die Regierung von Rhode Island: Ihre Ansiedlung in Rhode Island trug wesentlich zur frühen politischen und religiösen Entwicklung der Kolonie bei. Hutchinsons Vorstellungen von Religionsfreiheit und der Trennung von Kirche und Staat beeinflussten die Führer von Rhode Island, die einen der ersten rechtlichen Rahmen für Religionsfreiheit in Nordamerika schufen.
Anwältin für Frauenrechte: Hutchinson wurde von ihren Zeitgenossen als intellektuell begabte Frau anerkannt, die sich aktiv an theologischen Debatten und Diskussionen mit männlichen Religionsführern beteiligte und die vorherrschenden gesellschaftlichen Normen in Frage stellte, die die Stimme von Frauen in religiösen Angelegenheiten einschränkten.
Vermächtnis der Religionsfreiheit: Anne Hutchinsons unerschütterliches Bekenntnis zu ihrem Glauben und ihr Mut, ihre religiösen Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen, hinterließen einen nachhaltigen Einfluss auf die Religionsfreiheit in den amerikanischen Kolonien. Ihr Eintreten ebnete den Weg für die Entwicklung religiöser Toleranz und Vielfalt in der späteren amerikanischen Gesellschaft.