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Wie bewegen sich Elektronen in der Bildröhre eines Fernsehers?

Bei einem Bildröhrenfernseher werden Elektronen von einer Elektronenkanone emittiert, die sich an der Rückseite der Röhre befindet. Die Elektronenkanone besteht aus einem beheizten Glühfaden (Kathode), der Elektronen emittiert, wenn er durch elektrischen Strom erhitzt wird. Diese Elektronen werden dann durch ein elektrisches Hochspannungsfeld, das von einer Metallelektrode (Anode) erzeugt wird, zur Vorderseite der Röhre beschleunigt.

Während sich die Elektronen zur Vorderseite der Röhre bewegen, durchlaufen sie eine Reihe von Fokussierungs- und Ablenkspulen. Die Fokussierspulen dienen zur Einstellung der Breite und Höhe des Elektronenstrahls, während die Ablenkspulen zur horizontalen und vertikalen Bewegung des Strahls dienen. Dadurch lässt sich der Elektronenstrahl präzise steuern und auf bestimmte Punkte auf dem Bildschirm richten.

Wenn der Elektronenstrahl auf die Vorderseite der Röhre trifft, trifft er auf einen mit Phosphor beschichteten Schirm. Die Leuchtstoffbeschichtung besteht aus winzigen Partikeln, die Licht aussenden, wenn sie von Elektronen getroffen werden. Die emittierte Lichtmenge hängt von der Energie der Elektronen ab, sodass die helleren Bereiche des Bildschirms den Bereichen entsprechen, in denen der Elektronenstrahl intensiver ist.

Das Bild auf dem Bildschirm entsteht, indem der Elektronenstrahl den Bildschirm von links nach rechts und von oben nach unten scannt. Der Elektronenstrahl wird ein- und ausgeschaltet, während er sich über den Bildschirm bewegt, und die Helligkeit des Strahls wird durch das Videosignal gesteuert. Dadurch emittiert die Phosphorbeschichtung Licht und erzeugt das Bild, das wir auf dem Bildschirm sehen.

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