Während seiner Sendung im KABC-Radio interviewte Peter Tilden häufig kontroverse Gäste und diskutierte provokante Themen. Im Jahr 2021 geriet er in die Kritik, weil er ein Interview mit einem weißen Nationalisten ausgestrahlt hatte, der mehrere rassistische und antisemitische Äußerungen machte. Das Interview löste bei den Zuhörern Empörung aus und viele forderten die Entlassung von Tilden.
Nach Durchsicht des Interviews beschloss das KABC-Management, Tildens Vertrag zu kündigen. Sie gaben an, dass seine Kommentare „unangemessen und beleidigend“ seien und nicht die Werte des Senders widerspiegelten.
Tildens Entlassung löste eine Debatte unter Befürwortern der freien Meinungsäußerung aus. Einige argumentierten, dass es ihm gestattet gewesen wäre, seine Ansichten zu äußern, auch wenn sie unpopulär waren. Andere argumentierten, dass seine Kommentare schädlich seien und dass KABC das Recht habe, ihn zu entlassen.
Der Fall warf auch Fragen zur Rolle der Medien bei der Förderung des Dialogs und der freien Meinungsäußerung auf. Einige argumentierten, dass die Medien die Verantwortung hätten, allen Stimmen eine Plattform zu bieten, auch den kontroversen. Andere argumentierten, dass die Medien denjenigen, die Hassreden und Gewalt fördern, keine Plattform bieten sollten.
Letztendlich wurde die Entscheidung, Peter Tilden zu entlassen, vom KABC-Management getroffen. Sie stellten fest, dass seine Äußerungen schädlich für den Sender waren, und handelten entsprechend. Der Fall erinnert an die komplexen Probleme, die entstehen, wenn freie Meinungsäußerung im Widerspruch zu anderen Werten wie Inklusivität und Sicherheit steht.