Die politische Berichterstattung von CNN war Gegenstand zahlreicher Studien und Kritiken. Eine Studie des Shorenstein Center on Media, Politics and Public Policy der Harvard Kennedy School aus dem Jahr 2017 ergab, dass die Berichterstattung von CNN über die Präsidentschaftswahlen 2016 „im Allgemeinen parteiische Vorurteile vermied“. Allerdings stellte die Studie auch fest, dass „CNN Trump kritischer gegenüberstand als Clinton.“ Eine Studie des Pew Research Center aus dem Jahr 2018 ergab, dass „CNN Trump kritischer gegenübersteht als die meisten republikanisch orientierten Nachrichtenagenturen und ihn stärker unterstützt als die meisten demokratisch orientierten Nachrichtenagenturen.“
Auch die Reporter und Kommentatoren von CNN wurden wegen ihrer politischen Voreingenommenheit kritisiert. Im Jahr 2018 beispielsweise bezeichnete Präsident Trump CNN als „Fake News“ und warf dem Sender vor, ihm gegenüber voreingenommen zu sein. CNN wurde auch von Konservativen wegen seiner Berichterstattung über die Russland-Ermittlungen und die Anhörungen zur Bestätigung von Brett Kavanaugh kritisiert.
Trotz dieser Kritik bleibt CNN einer der beliebtesten und einflussreichsten Nachrichtensender der Welt. Seine Berichterstattung über politische Ereignisse und Themen wird sowohl von Politikern als auch von der Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt.