1. Ich-Perspektive: Die Geschichte wird von einer der Figuren erzählt und bietet einen intimen und subjektiven Einblick in die Ereignisse. Das Publikum sieht die Welt durch die Augen, Gedanken und Gefühle der Figur. Diese Sichtweise wird oft durch Voice-Over-Erzählung oder durch die direkte Ansprache der Figur an das Publikum vermittelt.
2. Third-Person Limited POV: Die Erzählung konzentriert sich auf eine bestimmte Figur oder eine kleine Gruppe von Figuren, und das Publikum wird Zeuge der Ereignisse aus deren Perspektive. Das Wissen des Zuschauers beschränkt sich auf das, was diese Charaktere wissen und erleben, was für Spannung sorgt und emotionale Verbindungen aufbaut.
3. Allwissende Dritte-Person-POV: Dieser POV bietet eine allwissende und objektive Perspektive und gewährt Einblick in die Gedanken, Emotionen und Motivationen mehrerer Charaktere. Der Erzähler hat ein umfassendes Verständnis für die Ereignisse der Geschichte und präsentiert möglicherweise Informationen, die den einzelnen Charakteren nicht bewusst sind.
4. Mehrere POVs: Einige Serien verwenden mehrere POVs, die im Laufe der Serie zwischen verschiedenen Charakteren wechseln, um einen umfassenden Überblick über die Geschichte zu bieten. Jeder Charakter kann seine eigene Perspektive haben, die der Erzählung Tiefe verleiht und verschiedene Aspekte der Handlung hervorhebt.
5. Ziel/Fly-on-the-Wall-POV: Dieser beim traditionellen Geschichtenerzählen selten verwendete POV präsentiert Ereignisse so, als ob das Publikum ein stiller Beobachter oder eine „Fliege an der Wand“ wäre. Es minimiert subjektive Perspektiven und konzentriert sich auf die Darstellung von Ereignissen, ohne die inneren Gedanken oder Gefühle der Charaktere darzustellen.
Der Standpunkt einer Fernsehsendung ist ein entscheidendes Element des Geschichtenerzählens, das das Eintauchen, das Engagement und das Verständnis des Publikums für die fiktive Welt und ihre Charaktere stark beeinflusst. Es kann den Gesamtton, das Tempo und die emotionale Wirkung der Erzählung beeinflussen.