Hier ist der Grund:
* Die Zensur war differenzierter :In den 1970er Jahren basierte die Zensur im Fernsehen häufig auf dem Konzept der „Familienstunde“, bei der Inhalte, die als ungeeignet für Kinder galten, später am Abend ausgestrahlt wurden. Dies bedeutete, dass bestimmte Themen oder Sprachen eingeschränkt und nicht gänzlich verboten wurden.
* Kein singuläres „Verbot“ :Genauer gesagt wurde von bestimmten Arten von Inhalten in dieser Zeit abgeraten oder sie eingeschränkt. Beispielsweise wurden in der Hauptsendezeit häufig explizite Sprache, sexuelle Inhalte und kontroverse Themen vermieden.
* Die FCC :Die Federal Communications Commission (FCC) spielte eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Rundfunkinhalten, ihre Richtlinien waren jedoch nicht immer eindeutig.
Einige Beispiele für Inhalte, die 1971 oft eingeschränkt oder vermieden wurden:
* Starke Sprache: Obszönitäten und Schimpfwörter wurden im Fernsehen im Allgemeinen nicht verwendet.
* Sexueller Inhalt: Nacktheit, sexuelle Situationen und explizite Hinweise auf Sexualität wurden vermieden.
* Gewalt: Obwohl es in manchen Sendungen Gewalt gab, wurde ihre Darstellung oft abgeschwächt und desinfiziert.
* Kontroverse Themen: Heikle soziale Themen, politische Kommentare und religiöse Themen wurden oft vorsichtig angesprochen oder ganz vermieden.
Wichtiger Hinweis: In den 1970er Jahren kam es im Zuge der Weiterentwicklung der gesellschaftlichen Einstellungen zu einer allmählichen Verschiebung der Fernsehinhalte. Obwohl es noch Zensur gab, wurde diese immer weniger streng und die Grenzen dessen, was akzeptabel war, veränderten sich ständig.