Der Film beginnt im Jahr 1861, als Robert Gould Shaw (Broderick), ein junger weißer Offizier aus einer prominenten Bostoner Familie, mit der Führung der neu gegründeten 54. Massachusetts Volunteer Infantry beauftragt wird. Obwohl Shaw zunächst skeptisch war, was das Kommando über schwarze Truppen angeht, gewinnt er nach und nach den Respekt und die Loyalität seiner Männer, die aus unterschiedlichen Hintergründen stammen und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Armee mit Vorurteilen und Rassismus konfrontiert sind.
Im weiteren Verlauf des Films erweist sich die 54. Infanteriedivision von Massachusetts trotz überwältigender Chancen als effektive Kampftruppe. Der Film zeigt mehrere Schlachten und Feldzüge, an denen das Regiment teilnimmt, darunter den Angriff auf Fort Wagner in South Carolina, der zu einem entscheidenden Moment für das 54. Massachusetts und die Bürgerrechtsbewegung insgesamt wird.
Anhand der Erfahrungen von Shaw und seinen Männern untersucht der Film Themen wie Rassismus, Vorurteile, Führung, Mut und das Streben nach Gleichheit. Es unterstreicht auch die wichtige Rolle, die afroamerikanische Soldaten im Bürgerkrieg und im weiteren Kampf für ihre Bürgerrechte spielten.
„Glory“ wurde von der Kritik für seine starken Darbietungen, sein kraftvolles Storytelling und seine historische Genauigkeit gelobt. Der Film gewann drei Oscars, unter anderem als bester Nebendarsteller für Denzel Washington, und wurde für mehrere weitere nominiert, darunter für die beste Regie und den besten Film. Der Film bleibt eine ikonische Darstellung der afroamerikanischen Erfahrung während des Bürgerkriegs und findet auch heute noch großen Anklang beim Publikum.