1. Arbeitskosten
Studio Ghibli, das für den Film verantwortliche japanische Animationsstudio, ist für seine akribische Liebe zum Detail und seine hohen Produktionswerte bekannt. Am Animationsprozess sind in der Regel hochqualifizierte und erfahrene Künstler beteiligt, die häufig über jahrelange Ausbildung und Erfahrung in der traditionellen handgezeichneten Animation verfügen. Angesichts der aufwendigen Grafik, Charakterdesigns und magischen Elemente des Films trug der arbeitsintensive Charakter der Animation erheblich zum Budget des Films bei.
2. Studioeinrichtungen
Studio Ghibli verfügt über ein eigenes Studio mit modernsten Einrichtungen und Geräten. Dazu gehören Animations- und Produktionsstudios sowie hauseigene Abteilungen für Ton und visuelle Effekte. Die Investition in und die Wartung solcher Anlagen erfordert erhebliche finanzielle Ressourcen, was sich weiter auf die Gesamtproduktionskosten auswirkt.
3. Animationstechnik
„Das wandelnde Schloss“ bietet nicht nur traditionelle 2D-Animationen, sondern auch 3D-CGI-Elemente für bestimmte Szenen, insbesondere solche, die Howls Schloss und seine Transformationen betreffen. Die Kombination traditioneller und digitaler Animationstechniken erhöhte die Komplexität des Produktionsprozesses und erforderte spezielles Fachwissen, Software und Ausrüstung.
4. Synchronsprecher
Der Film beschäftigte sowohl japanische als auch englische Synchronsprecher für die jeweiligen Sprachversionen, und in einigen Fällen wurden renommierte Schauspieler besetzt. Die Einbeziehung herausragender Talente für die Synchronsprecher trägt zusätzlich zu den Produktionskosten bei.
5. Vertriebsrechte und Lizenzierung
Neben den eigentlichen Produktionskosten können auch der Vertrieb und die Lizenzierung eines Animationsfilms erhebliche Kosten verursachen. Dabei geht es darum, mit verschiedenen Verleihern zu verhandeln, sich Rechte für unterschiedliche Regionen zu sichern und die Zugänglichkeit des Films auf mehreren Plattformen (Kinoveröffentlichung, DVD, Streaming-Dienste etc.) sicherzustellen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kombination aus Arbeitskosten, Investitionen in Studioeinrichtungen, Einsatz fortschrittlicher Animationstechniken, ansprechender Sprachausgabe und komplizierten Vertriebsnetzen zum insgesamt hohen Budget und den hohen Kosten von „Das wandelnde Schloss“ beigetragen hat.