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Was ist ein Rückblick im Film?

Beim Filmemachen ist ein Rückblick eine Szene, die die aktuelle Erzählung unterbricht, um Ereignisse aus der Vergangenheit zu zeigen. Rückblenden werden häufig verwendet, um eine Hintergrundgeschichte oder einen Kontext für die aktuelle Handlung bereitzustellen oder um wichtige Handlungspunkte aufzudecken, die sich außerhalb des Bildschirms abgespielt haben.

Rückblenden können auf verschiedene Arten erstellt werden. Die gebräuchlichste Technik besteht jedoch darin, einen Ein- und Ausblendeffekt für den Übergang zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu verwenden. Rückblenden können auch durch eine Änderung der Beleuchtung, der Kameraführung oder des Schnittstils von der Gegenwart getrennt werden.

Rückblenden können eine effektive Möglichkeit sein, eine Geschichte zu erzählen, sie müssen jedoch mit Bedacht und sparsam eingesetzt werden. Bei zu häufigem Einsatz können Rückblenden den Erzählfluss stören und das Publikum verwirren.

Hier sind einige Beispiele für unvergessliche Rückblenden im Film:

* In Citizen Kane (1941) werden Rückblenden verwendet, um die Geschichte von Kanes Leben zu erzählen, von seiner Kindheit bis zu seinem Aufstieg an die Macht als Zeitungsmagnat.

* In „Der Pate“ (1972) werden Rückblenden verwendet, um das frühe Leben von Vito Corleone, dem Patriarchen der Corleone-Verbrecherfamilie, zu zeigen.

* In Goodfellas (1990) werden Rückblenden verwendet, um den Aufstieg und Fall von Henry Hill zu verfolgen, einem Gangster, der vom Fußsoldaten zum Spitzenverbrecher wurde.

* In Pulp Fiction (1994) werden Rückblenden verwendet, um die nichtlinearen Geschichten von vier verschiedenen Charakteren zu erzählen, deren Leben sich auf unerwartete Weise überschneiden.

* In Memento (2000) werden Rückblenden verwendet, um die Geschichte eines Mannes zu erzählen, der an anterograder Amnesie leidet, einer Erkrankung, die ihn daran hindert, neue Erinnerungen zu bilden.

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