Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Niland-Brüder aus Tonawanda, New York. Die Niland-Brüder waren vier von sieben Geschwistern und alle dienten während des Zweiten Weltkriegs beim Militär. Drei der Brüder – Edward, Preston und Robert – wurden im Juni 1944 wenige Tage nacheinander im Kampf getötet. Der vierte Bruder, Frederick, wurde ebenfalls im Kampf getötet, jedoch erst 1945.
Nach dem Krieg erließ das Kriegsministerium der Vereinigten Staaten eine Anweisung, dass keine Familie mehr als einen Sohn im selben Krieg begraben dürfe. Diese Richtlinie wurde als „Sullivan-Richtlinie“ bekannt, nach den Sullivan-Brüdern, die alle im November 1942 in der Schlacht auf den Salomonen im Kampf getötet wurden.
Das Drehbuch von „Der Soldat James Ryan“ basiert nicht direkt auf der Geschichte der Niland-Brüder. Es wurde jedoch von der Richtlinie inspiriert und erzählt eine fiktive Geschichte, die sich mit den Themen Opfer, Pflicht und Heldentum beschäftigt.
Während „Saving Private Ryan“ kein Dokumentarfilm ist, handelt es sich um einen historisch korrekten Film, der die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs auf realistische Weise darstellt. Der Film wurde für seine Liebe zum Detail gelobt und gewann fünf Oscars, darunter für die beste Regie und die beste Kamera.