Argumente für Kanonizität:
* Erstellt von Gene Roddenberry: TAS wurde direkt von Gene Roddenberry, dem Schöpfer von Star Trek, betreut und genehmigt und zielte darauf ab, dem Geist der Originalserie treu zu bleiben.
* Offizielle Kontinuität: Viele Jahre lang galt TAS von Paramount als Kanon, und die Autoren nachfolgender Serien bezogen sich häufig auf Elemente der Zeichentrickserie oder bauten darauf auf.
* Story-Elemente: TAS führte viele Elemente ein, die später in die Realserie übernommen wurden, darunter die Tribbles, den Planeten Vulkan und bestimmte Charaktere wie den Maquis.
Argumente gegen Kanonizität:
* Anderer Ton und Stil: Der Animationsstil und das Storytelling in TAS unterschieden sich erheblich von den Live-Action-Shows und tendierten manchmal zu einem skurrileren und komödiantischeren Ton.
* Widersprüche: Einige Elemente in TAS widersprechen dem späteren Kanon, wie zum Beispiel, dass Spocks emotionale Kontrolle in der Zeichentrickserie eingeschränkter ist.
* Inkonsistenzen: Zwischen TAS und nachfolgenden Live-Action-Shows gab es Inkonsistenzen in Technologie und Überlieferung.
Der aktuelle Status:
Während TAS in der Vergangenheit als Kanon galt, wird von Star Trek-Fans und sogar Autoren zunehmend akzeptiert, dass TAS kein strenger Kanon ist . Dies ist vor allem auf die Inkonsistenzen und die Weiterentwicklung des Star Trek-Universums durch spätere Serien und Filme zurückzuführen.
So wird es jetzt oft angezeigt:
* Lose Canon: TAS kann als Teil des Star Trek-„Universums“ betrachtet und als ergänzender Teil der Gesamterzählung genossen werden.
* Inspiration: Viele Elemente von TAS gelten als inspirierend und beeinflussen den späteren Kanon, sind jedoch nicht unbedingt direkt kanonisch.
Letztendlich liegt die Entscheidung, ob der TAS-Kanon berücksichtigt wird, beim einzelnen Betrachter. Es ist eine großartige Serie für sich und bietet eine einzigartige Sicht auf die Star Trek-Welt.