1. Unerwiderte Liebe: Roderigo ist in Desdemona verliebt, aber sie hat sich entschieden, Othello, einen maurischen General, zu heiraten. Roderigos unerwiderte Liebe zu Desdemona löst in ihm Frustration, Eifersucht und Groll aus.
2. Verlorene Investition: Roderigo hat viel Geld in Othellos Feldzug investiert, in der Hoffnung, Desdemonas Zuneigung zu gewinnen und eine wohlhabende Ehe zu sichern. Doch durch Desdemonas Heirat mit Othello scheint Roderigos finanzielle Investition in Gefahr zu sein. Er hat Angst, sein Geld zu verlieren und die damit verbundene mögliche soziale Peinlichkeit.
3. Sozialer Status: Roderigo ist ein wohlhabender venezianischer Adliger und er hat das Gefühl, dass seine gesellschaftliche Stellung durch Othellos Anwesenheit bedroht ist. Othello ist ein Außenseiter, ein Ausländer, und seine Ehe mit Desdemona stellt die sozialen Normen der venezianischen Gesellschaft in Frage. Roderigo ärgert sich über Othellos Erfolg und hat das Gefühl, dass er Desdemona mehr verdient als den Mauren.
4. Manipulation durch Jago: Roderigo lässt sich leicht von Jago, Othellos schurkischem Fähnrich, manipulieren. Jago spielt mit Roderigos Unsicherheiten, Eifersucht und dem Wunsch, dass Desdemona seine eigenen Pläne gegen Othello vorantreibt. Jago überredet Roderigo, ihm bei der Sabotage von Othellos Ruf und Ehe zu helfen, und verspricht, dass Roderigo schließlich Desdemonas Liebe gewinnen wird.