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Überlegen Sie, wie Gertrude und Ophelia in Hamlet charakterisiert werden. Was bedeutet das für die Gesellschaft, in der sie lebten?

Gertrud

Gertrude ist die Königin von Dänemark und die Mutter von Hamlet. Sie ist eine komplexe und vielschichtige Figur, die oft als schwach und unentschlossen gilt. Sie lässt sich leicht von Claudius manipulieren und heiratet nach dem Tod ihres Mannes schnell wieder. Allerdings erweist sie sich auch als liebevoll und fürsorglich, insbesondere gegenüber Hamlet.

Gertrudes Charakterisierung spiegelt die gesellschaftlichen Erwartungen der Frauen im elisabethanischen Zeitalter wider. Von Frauen wurde erwartet, dass sie ihren Ehemännern gehorsam und unterwürfig waren, und es wurde nicht erwartet, dass sie über viel Macht oder Einfluss verfügten. Gertrudes Bereitschaft, nach dem Tod ihres Mannes so schnell wieder zu heiraten, wird als Zeichen von Schwäche und mangelnder Loyalität gewertet. Ihre Liebe zu Hamlet und ihre Versuche, ihn zu beschützen, zeigen jedoch, dass sie nicht nur eine eindimensionale Figur ist.

Ophelia

Ophelia ist die Tochter von Polonius, dem Lordkämmerer von Dänemark. Sie ist eine schöne und unschuldige junge Frau, die tief in Hamlet verliebt ist. Ihre Liebe zu Hamlet wird ihr jedoch letztendlich zum Verhängnis, da sie durch seine Ablehnung und seinen Tod in den Wahnsinn getrieben wird.

Ophelias Charakterisierung spiegelt die gesellschaftlichen Erwartungen der Frauen im elisabethanischen Zeitalter wider. Von Frauen wurde erwartet, dass sie keusch und gehorsam waren, und es wurde nicht erwartet, dass sie starke Gefühle oder Meinungen hatten. Ophelias Wahnsinn und Tod gelten als Strafe für ihren Ungehorsam und ihre mangelnde Selbstbeherrschung.

Gesellschaft

Die Charakterisierungen von Gertrude und Ophelia spiegeln die gesellschaftlichen Erwartungen der Frauen im elisabethanischen Zeitalter wider. Von Frauen wurde erwartet, dass sie schwach, unterwürfig und gehorsam waren. Von ihnen wurde nicht erwartet, dass sie viel Macht oder Einfluss hatten, und von ihnen wurde erwartet, dass sie keusch und gehorsam waren. Die Charaktere von Gertrude und Ophelia zeigen, wie diese Erwartungen zu Tragödien und Unglück für Frauen führen können.

Die Charakterisierung von Gertrude und Ophelia spiegelt auch die soziale Klassenstruktur der elisabethanischen Ära wider. Gertrude ist eine Königin, während Ophelia die Tochter eines Adligen ist. Ihr sozialer Status verschafft ihnen einige Privilegien, dennoch unterliegen sie den gleichen Erwartungen wie andere Frauen ihrer Zeit.

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