* Nehmen von Chryseis: Agamemnons Entscheidung, Chryseis, eine Priesterin von Apollo, als Kriegspreis zu nehmen, zeigt seine Arroganz und Missachtung der göttlichen Autorität. Seine Aktionen provozieren den Zorn von Apollo, was zu einer Pest führt, die die griechische Armee dezimiert. Dies unterstreicht seinen hubristischen Glauben an seine eigene Kraft und die Missachtung der Götter.
* Streit mit Achilles: Der berüchtigte Streit zwischen Agamemnon und Achilles über den gefangenen Maiden Briseis zeigt Agamemnons Stolz und Respektlosigkeit für Achilles 'Ehre. Er weigert sich, Briseis zurückzugeben, obwohl sie Achilles 'rechtmäßiger Preis ist und seinen Glauben an seine eigene Überlegenheit und Anspruchsbefugnis demonstriert. Dieser Streit führt zu einem Rückzug von Achilles aus der Schlacht, die die griechische Armee stark schwächst.
* Arroganz und Gewalt: Agamemnons Verhalten im gesamten Gedicht zeigt oft Arroganz und Gewalt, insbesondere gegenüber seinen Truppen und seinen eigenen Männern. Er demonstriert wenig Einfühlungsvermögen oder Verständnis für ihre Kämpfe, was seine hubristische Natur weiter hervorhebt.
* Überbewusstsein und Unterschätzung: Agamemnons Überbewusstsein in seinen Fähigkeiten und seiner Unterschätzung der Trojaner, insbesondere Hector, führt zu zahlreichen Rückschlägen für die griechischen Streitkräfte. Seine Hybris macht ihn blind für die wahre Gefahr, die die Trojaner aussprechen, und trägt letztendlich zum anhaltenden Krieg bei.
Agamemnons Hybris trägt letztendlich zum Untergang der griechischen Streitkräfte bei und dient als zentrales Thema in *The Ilias *. Seine Handlungen veranschaulichen die Gefahren des ungeprüften Stolzes und die Folgen der trotzenden göttlichen Autorität. Durch Agamemnons tragisches Schicksal vermittelt Homer die Bedeutung der Demut und des Respekts der Götter angesichts der Macht.