Bewegte Bilder werden normalerweise durch das Fotografieren tatsächlicher Objekte, Personen und Ereignisse erstellt, sie können jedoch auch mithilfe von Animationen, Zeichnungen oder computergenerierten Bildern (CGI) erstellt werden.
Der Begriff „Spielfilm“ bezieht sich in der Regel auf einen kommerziellen Unterhaltungsfilm, kann aber auch für Dokumentarfilme, Lehrfilme, Kurzfilme und andere Arten nichtkommerzieller Filme verwendet werden.
Die Geschichte der Kinofilme reicht bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück, als Erfinder wie William Henry Fox Talbot und Louis Daguerre die ersten Methoden zur Aufnahme von Standbildern auf einer lichtempfindlichen Oberfläche entwickelten. In den 1860er und 1870er Jahren entwickelten Erfinder wie Eadweard Muybridge und John D. Rockefeller Geräte, die eine Reihe von Standbildern in schneller Folge aufnehmen konnten und so die Illusion einer kontinuierlichen Bewegung erzeugten.
1895 führten die Brüder Lumière mit ihrem Cinématographe zum ersten Mal einen Film öffentlich vor. Dieses Ereignis gilt als die Geburtsstunde der Filmindustrie.
Seit dem späten 19. Jahrhundert haben sich Kinofilme zu einer der beliebtesten Unterhaltungsformen weltweit entwickelt. Sie hatten auch großen Einfluss auf Kultur, Politik und Gesellschaft.