Hier ist der Grund:
* Herausfordernde Stereotypen: Simpsons Arbeit untergräbt und hinterfragt oft die stereotypen Darstellungen von Schwarzen in westlichen Medien. Durch die Manipulation von Bildern und die Verwendung von Text konfrontiert sie die Objektivierung und Fetischisierung schwarzer Körper und macht die Grenzen vorherrschender Erzählungen deutlich.
* Intersektionalität der Identität: Simpsons Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen Rasse, Geschlecht und Klasse und zeigt die Komplexität und Nuancen der schwarzen Identität. Sie fordert die Zuschauer heraus, über einfache Kategorisierungen hinauszuschauen und sich mit den vielfältigen Erfahrungen schwarzer Menschen auseinanderzusetzen.
* Den Marginalisierten eine Stimme geben: Indem er sich auf die Erfahrungen schwarzer Menschen konzentriert, die in den Mainstream-Medien oft zum Schweigen gebracht oder an den Rand gedrängt werden, verleiht Simpson ihren Perspektiven und gelebten Realitäten eine Stimme. Sie betont die Bedeutung der Selbstdarstellung und der Befähigung schwarzer Gemeinschaften, ihre eigenen Erzählungen zu kontrollieren.
* Dem Blick entgegentreten: Simpsons Arbeit erforscht die Dynamik der Macht und die Art und Weise, wie der Blick, insbesondere der Blick des weißen Mannes, die Darstellung schwarzer Körper prägt. Indem sie das Bild manipuliert, hinterfragt sie die Annahmen des Betrachters und zwingt ihn, sich seinen eigenen Vorurteilen zu stellen.
Im Wesentlichen ist Lorna Simpsons Arbeit eine kraftvolle Kritik an der Art und Weise, wie Machtstrukturen und soziale Konstrukte die Darstellung schwarzer Menschen prägen. Sie versucht aktiv, diese Strukturen abzubauen und ein umfassenderes und differenzierteres Verständnis der schwarzen Identität zu schaffen.