Hier ist der Grund:
* Das Gedicht konzentriert sich auf Gemälde, die Leiden darstellen: Der Sprecher beobachtet Gemälde, die verschiedene Szenen der Not darstellen, wie Ikarus, die vom Himmel fallen, und die Kreuzigung Christi.
* Die Bilder zeigen einen Mangel an dramatischer Reaktion: Die Bilder zeigen die Ereignisse ruhig, ohne übertriebene Reaktionen aus den umliegenden Figuren. Die Welt geht wie gewohnt weiter.
* Die Perspektive des Sprechers verlagert sich zu einer breiteren Ansicht: Der Sprecher konzentriert sich zunächst auf die leidenden Personen in den Gemälden, erweitert aber dann seine Perspektive um die "alten Meister", die sie geschaffen haben. Diese breitere Perspektive legt nahe, dass Leiden eine Konstante, ein Teil der menschlichen Erfahrung ist und dass das Universum selbst ihm gleichgültig ist.
* Das Gedicht hebt den Kontrast zwischen menschlichem Leiden und der Gleichgültigkeit der Welt hervor: Der starke Kontrast zwischen dem abgebildeten Leiden und der ruhigen, ungestörten Welt um sie herum ist das zentrale Thema. Der Sprecher kommt letztendlich zu dem Schluss, dass "zum Beispiel in Breighels Ikarus:Wie alles gemächlich von der Katastrophe abweist; der Pflugmann kann den Spritzer, den verlassenen Schrei, / aber für ihn, kein wichtiges Versagen gehört."
Das Gedicht zwingt uns, sich der Realität des Leidens und der Gleichgültigkeit der Welt zu stellen und uns sowohl Melancholie als auch Akzeptanz zu hinterlassen.