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Welche strukturellen Geräte werden in Equus von Peter Shaffer verwendet?

Equus von Peter Shaffers nutzt verschiedene strukturelle Mittel, um Spannung aufzubauen, dramatische Wirkung zu erzielen und die komplexen Themen des Stücks zu erkunden. Hier sind einige der wichtigsten Strukturelemente, die im Stück verwendet werden:

1. Zeitverschiebungen :Das Stück bewegt sich hin und her zwischen der Gegenwart, in der Dysart Alan Strangs Tat untersucht, sechs Pferde zu blenden, und der Vergangenheit, als Alan aufwuchs und eine intensive Beziehung zu Pferden aufbaute. Diese nichtlineare Struktur erzeugt ein Gefühl der Intrige und Vorfreude und enthüllt nach und nach die Ereignisse, die zum zentralen Konflikt führten.

2. Mehrere Perspektiven :Das Stück präsentiert die Ereignisse aus der Sicht verschiedener Charaktere, darunter Dysart, Alan Strang, seine Eltern Frank und Dora Strang und Horseman, der Oberstallknecht in den Ställen, in denen Alan arbeitete. Diese facettenreiche Erzählung ermöglicht es dem Publikum, ein tieferes Verständnis der Charaktere und ihrer Beweggründe zu erlangen.

3. Symbolik :Shaffer verwendet im Laufe des Stücks verschiedene Symbole, um die thematische Erkundung zu verbessern. Die Pferde selbst dienen als Symbole für Freiheit, Sexualität und ungezähmte Natur. Der Stall repräsentiert Alans Zufluchtsort und seine Verbindung zur Pferdewelt. Die Blendung der Pferde symbolisiert die Zerstörung der Unschuld und den Konflikt zwischen menschlicher Zivilisation und Urinstinkten.

4. Verhöre :Das Stück bietet intensive Verhörszenen zwischen Dysart und Alan, in denen sich der Psychiater mit Alans Vergangenheit und inneren Konflikten befasst. Diese Konfrontationen erzeugen Spannung und enthüllen wichtige Informationen über Alans Beweggründe, was seinem Charakter zusätzliche Komplexität verleiht.

5. Ritualistische Elemente :Das Stück enthält Elemente ritueller und religiöser Symbolik. Alans Faszination für Pferde und sein Akt, sie zu blenden, nehmen einen zeremoniellen Aspekt an, was auf eine tiefere Verbindung zu alten Mythen und Ritualen schließen lässt. Die Auseinandersetzung des Stücks mit Urtrieben und den Grenzen menschlichen Verhaltens ist von diesen rituellen Untertönen durchdrungen.

6. Träume und Halluzinationen :Sowohl Dysart als auch Alan erleben Träume und halluzinatorische Sequenzen, die die Grenzen zwischen Realität und Unterbewusstsein verwischen. Diese traumhaften Zustände gewähren Einblicke in die inneren Gedanken, Ängste und Wünsche der Charaktere und vertiefen deren psychologische Komplexität.

Insgesamt schafft Peter Shaffers Einsatz struktureller Mittel in „Equus“ ein dynamisches und vielschichtiges Theatererlebnis, das die Themen, die Charakterentwicklung und die emotionale Wirkung des Stücks verbessert.

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