Hier sind einige häufige Zutaten:
* Eisengallus-Tinte: Dies war die in der Tudor-Zeit am häufigsten verwendete Tintenart. Es wurde durch die Kombination von Eisensalzen (normalerweise Eisensulfat), Tanninen (aus Eichengallen gewonnen), Gummi arabicum (für die Viskosität) und Wasser hergestellt. Die Eisensalze würden mit den Tanninen reagieren und ein schwarzes Pigment erzeugen.
* Andere Zutaten: Manchmal wurden der Tinte andere Substanzen zugesetzt, um ihre Eigenschaften zu verbessern, wie zum Beispiel:
* Essig: Hilft beim Auflösen der Eisensalze und beschleunigt die Reaktion.
* Zucker: Um den Tintenfluss zu erhöhen und ein Verstopfen des Stifts zu verhindern.
* Indigo: Für einen Blauton.
* Safran: Für eine rotbraune Farbe.
Tinte herstellen:
Der Prozess der Tintenherstellung war arbeitsintensiv. Die Zutaten wurden sorgfältig abgemessen und gemischt und dann mehrere Wochen ruhen gelassen, damit die Reaktion abgeschlossen werden konnte. Sobald die Tinte fertig war, wurde sie häufig gefiltert, um eventuelle Sedimente zu entfernen.
Qualität:
Die Qualität der Tudor-Tinte war sehr unterschiedlich. Einige Tinten wurden aus hochwertigen Inhaltsstoffen hergestellt und waren sehr haltbar, während andere aus billigeren Materialien hergestellt wurden und eher zum Verblassen neigten.
Andere Verwendungen:
Tinte wurde nicht nur zur Tudor-Zeit zum Schreiben verwendet. Es wurde auch zum Färben von Stoffen, zum Bemalen und sogar zum Markieren von Vieh verwendet.
Hier sind einige interessante Fakten über Tudor-Tinte:
* Tinte wurde oft zu Hause hergestellt, insbesondere in Klöstern und anderen Institutionen.
* Die Qualität der Tinte könnte ein Indikator für den Reichtum und Status einer Person sein.
* Tintenfässer wurden oft mit aufwendigen Mustern verziert.
Insgesamt war Tinte ein wesentlicher Bestandteil des Tudor-Lebens. Es wurde für alles verwendet, vom Schreiben von Briefen über das Führen von Aufzeichnungen bis hin zur Markierung von Eigentum.