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Was bedeutet das Träumen vom Gedicht „Weißer Stuck“?

„White Stucco Dreaming“ von Naomi Shihab Nye vermittelt die Idee von Transformation, Möglichkeit und der Suche nach Erfüllung. Hier ist eine Zusammenfassung und Analyse des Gedichts:

Zusammenfassung:

Das Gedicht beginnt mit der Beschreibung eines Viertels, in dem weiße Stuckhäuser die Straßen säumen und in der Abenddämmerung eine fast magische Atmosphäre verbreiten. Die Luft birgt das Potenzial für Transformation, als ob die gewöhnlichen Häuser dabei wären, Geschichten zu erzählen oder zu etwas mehr als ihrem schlichten Aussehen zu werden.

Interpretation:

1. Transformation und Möglichkeit:

Nye stellt die Häuser als Träumer dar („White Stucco Dreaming“), was darauf hindeutet, dass sie verborgene Bestrebungen, Wünsche und unerforschtes Potenzial bergen. Indem Nye die Häuser als Träumer personifiziert, haucht er dem Unbelebten Leben ein und lädt die Leser ein, sich die Möglichkeiten vorzustellen, die in einer gewöhnlichen Umgebung schlummern.

2. Nach Erfüllung suchen:

Die Zeilen „Wir sind nur so groß wie unsere Träume / Unsere Türen stehen immer halb offen“ deuten auf ein ständiges Streben nach Erfüllung und ein Gefühl der Sehnsucht nach etwas jenseits der alltäglichen Routinen hin. Das Bild der halboffenen Türen symbolisiert die Empfänglichkeit für neue Erfahrungen, Chancen und Wachstum.

3. Individualität und Einzigartigkeit:

Obwohl jedes Haus Teil einer Reihe ist, wird es mit seiner eigenen „geheimen, privaten“ Geschichte dargestellt, was die Bedeutung der Individualität innerhalb des Kollektivs hervorhebt. Der wiederholte Satz „dasselbe, aber so getrennt“ betont die Einheit und Trennung, die in der Nachbarschaft nebeneinander bestehen.

4. Gemeinschaftsgefühl:

Trotz ihrer Unterschiede verbindet die Häuser ein Gefühl der Solidarität und Gemeinschaft. Sie „hören einander zu“ durch ihre Wände hindurch und suggerieren so eine einfühlsame Verbindung, die über ihre physischen Grenzen hinausgeht.

5. Umarmung der Unvollkommenheit und Vergänglichkeit:

In den Schlusszeilen wird anerkannt, dass sowohl die weißen Fassaden der Häuser als auch unsere Träume zwar nicht makellos sind, aber dennoch Schönheit und Potenzial in sich bergen. Nye begrüßt Unvollkommenheit und Vergänglichkeit und findet Wert im Vergänglichen und Unvollendeten, was mit dem Konzept von Wabi-Sabi übereinstimmt.

Insgesamt weckt „White Stucco Dreaming“ ein Gefühl von Staunen und Möglichkeiten und ermutigt die Leser, über die Oberfläche hinauszuschauen und das reiche, verborgene Potenzial in ihrem eigenen Leben und ihrer Gemeinschaft zu erschließen.

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