Hier ist der Grund:
* Thema: Chardin konzentrierte sich wie niederländische Genremaler auf Alltagsszenen gewöhnlicher Menschen, die einfache Aktivitäten wie Kochen, Lesen oder Spiele ausführen. Dies stand im Gegensatz zu den großen historischen und mythologischen Themen, die in anderen Kunstformen dieser Zeit vorherrschend waren.
* Realistische Darstellung: Sowohl Chardin als auch niederländische Genremaler waren für ihren akribischen Realismus bekannt und stellten ihre Motive mit großer Detailgenauigkeit und Genauigkeit dar. Dies stand im Gegensatz zum eher idealisierten und romantisierten Ansatz anderer Kunstrichtungen.
* Einfache Komposition: Chardins Kompositionen zeichneten sich wie die der niederländischen Genremaler oft durch geradlinige Arrangements mit klarem Fokus auf das Thema aus. Sie verzichteten auf komplexe Perspektiven und dramatische Lichteffekte.
* Schwerpunkt auf Licht und Farbe: Chardin war, wie niederländische Maler, geschickt darin, Licht und Farbe zu nutzen, um in seinen Gemälden ein Gefühl von Atmosphäre und Tiefe zu erzeugen. Die Art und Weise, wie er das subtile Zusammenspiel von Licht und Schatten einfing, verleiht seinem Werk einen Hauch von Realismus.
Zu den niederländischen Künstlern, deren Werk Chardin möglicherweise beeinflusst hat, gehören:
* Jan Vermeer: Bekannt für seine Beherrschung des Lichts und die Darstellung ruhiger, intimer Momente.
* Pieter de Hooch: Gefeiert für seine Darstellungen häuslicher Szenen und die Art und Weise, wie er das Wechselspiel von Licht und Schatten in Innenräumen einfing.
* Gerard ter Borch: Bekannt für seine meisterhaften Porträts und seine Fähigkeit, die subtilen Nuancen sozialer Interaktion zu vermitteln.
Während Chardin seinen eigenen Stil entwickelte, ist sein Werk eindeutig von der reichen Tradition der niederländischen Genremalerei inspiriert.