Wir können uns jedoch Künstler ansehen, die dafür bekannt waren, ihre eigenen Räume darzustellen und das Potenzial für frühe Selbstporträts in Betracht zu ziehen:
* Pieter de Hooch (1629-1684): Er war berühmt für seine Genrebilder, die das alltägliche Leben darstellten, darunter Szenen, die in Häusern spielten. Obwohl es sich nicht unbedingt um Selbstporträts handelt, zeigen einige seiner Gemälde möglicherweise sein eigenes Atelier oder seine Wohnräume.
* Jan Vermeer (1632-1675): Ähnlich wie de Hooch malte auch Vermeer Szenen aus dem häuslichen Leben. Sein berühmtes „The Music Lesson“ (ca. 1662-65) könnte sein eigenes Studio darstellen, obwohl es keine eindeutigen Beweise dafür gibt.
* Vincent van Gogh (1853-1890): Seine Gemälde seines Schlafzimmers im Gelben Haus in Arles sind vielleicht die berühmtesten Beispiele dafür, wie Künstler ihre eigenen Wohnräume darstellen.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Kunstgeschichte voller Lücken und verlorener Werke ist. Es ist durchaus möglich, dass jemand sein Zimmer lange vor diesen Künstlern gestrichen hat, aber es gibt keine Beweise dafür.
Daher ist es unmöglich, definitiv zu sagen, wer der erste Künstler war, der ein Bild seines Zimmers malte. Die oben genannten Künstler bieten jedoch hervorragende Beispiele dafür, wie Künstler begannen, ihre eigenen persönlichen Räume in ihren Werken darzustellen.