* Primärfarben: Rot, Gelb und Blau werden häufig verwendet, oft in ihrer reinsten Form, um eine starke visuelle Wirkung zu erzielen.
* Sekundärfarben: Grün, Orange und Lila, die durch Mischen von Primärfarben entstehen, sind ebenfalls üblich.
* Komplementärfarben: Im Farbkreis gegenüberliegende Farben wie Rot und Grün werden verwendet, um einen hohen Kontrast und visuelle Spannung zu erzeugen.
* Neonfarben: Helle, fluoreszierende Farben sorgen für ein Gefühl von Energie und Popkultur-Einfluss.
* Flache Farben: Oftmals werden Farben flach und gleichmäßig aufgetragen, mit wenig oder gar keiner Schattierung oder Verschmelzung. Dadurch entsteht ein grafischer und fast cartoonartiger Effekt.
* Farbfelder: Oft werden große Farbflächen verwendet, um eine überwältigende visuelle Wirkung zu erzielen.
Beispiele von Künstlern, die diese Farbtechniken verwenden:
* Andy Warhol: Berühmt für die Verwendung leuchtender, gesättigter Farben, insbesondere in seinen ikonischen „Campbell's Soup Cans“- und Marilyn Monroe-Porträts.
* Roy Lichtenstein: Verwendet kräftige, flache Farben und Ben-Day-Punkte, um eine Comic-Ästhetik zu schaffen.
* Jasper Johns: Bekannt für seine Verwendung von Primärfarben und einfachen geometrischen Formen.
* Robert Indiana: Er schuf ikonische Werke mit kräftigen Farben und einfacher Typografie, wie seine „LOVE“-Skulptur.
Es ist wichtig anzumerken, dass dies zwar gemeinsame Merkmale der Pop-Art sind, es jedoch Ausnahmen und Künstler innerhalb der Bewegung gibt, die unterschiedliche Farbpaletten und Techniken erforscht haben.