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Wie war der Bau der hängenden Gärten in Babylon?

Bau

Nach Angaben des antiken griechischen Historikers Diodorus Siculus wurden die Hängenden Gärten im 6. Jahrhundert v. Chr. von König Nebukadnezar II. in der antiken Stadt Babylon erbaut. Sein babylonischer Name war Nabu-kudurri-usur. Die Gärten sollen als Geschenk an seine medische Frau, Königin Amytis, angelegt worden sein, die die grünen Hügel und Täler ihrer Heimat vermisste.

Die Gärten wurden auf einer Reihe gewölbter Terrassen angelegt, wobei jede Terrasse mit einer anderen Pflanzenart bepflanzt war. Die Terrassen wurden durch ein komplexes System von Kanälen und Pumpen bewässert, die Wasser aus dem nahegelegenen Fluss Euphrat bezogen. Die Gärten waren auch mit Statuen und Springbrunnen geschmückt und galten als Wunder der Technik und Schönheit.

Die Hängenden Gärten wurden im 1. Jahrhundert n. Chr. durch eine Reihe von Erdbeben zerstört. Ihre Erinnerung lebt jedoch weiter und sie gelten als eines der berühmtesten und symbolträchtigsten Wahrzeichen des alten Babylon.

Design und Materialien

Die Hängenden Gärten wurden auf einem rechteckigen Grundstück mit einer Länge von etwa 120 Metern (394 Fuß) und einer Breite von 40 Metern (131 Fuß) errichtet. Die Gärten waren in eine Reihe von sieben Terrassen unterteilt, die jeweils mit einer anderen Pflanzenart bepflanzt waren. Die Terrassen wurden von einer Reihe gewölbter Bögen aus Ziegeln und Mörtel getragen.

Die Gärten wurden durch ein komplexes System von Kanälen und Pumpen bewässert, die Wasser aus dem nahegelegenen Euphrat bezogen. Anschließend wurde das Wasser über eine Reihe von Kanälen und Rohren auf die verschiedenen Terrassen verteilt. Die Gärten wurden auch mit Statuen und Brunnen aus Stein und Marmor geschmückt.

Pflanzen und Blumen

Die Hängenden Gärten wurden mit einer Vielzahl von Pflanzen und Blumen bepflanzt, darunter Bäume, Sträucher, Blumen und Kräuter. Zu den Bäumen gehörten Zypressen, Zedern und Kiefern, während zu den Sträuchern Myrten, Wacholder und Granatapfel gehörten. Zu den Blumen gehörten Rosen, Lilien und Veilchen. Zu den Kräutern gehörten Basilikum, Minze und Thymian.

Die Pflanzen und Blumen wurden in einem sorgfältig gestalteten Muster angeordnet, das einen angenehmen optischen Effekt erzeugen sollte. Die Gärten wurden auch so angelegt, dass sie Schatten und Schutz vor der Sonne bieten und eine kühle und entspannende Umgebung schaffen.

Skulptur

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