2. Skulpturen der Klassik zielten darauf ab, Momente der Aktion und Emotionen einzufangen. Contrapposto, eine Pose, bei der das Gewicht auf ein Bein verlagert wird, wurde häufig verwendet, um Skulpturen Dynamik zu verleihen.
3. In der hellenistischen Zeit konzentrierten sich griechische Künstler darauf, individuelle Merkmale, Emotionen und die dramatischen Momente von Szenen auszudrücken. Sie experimentierten mit verschiedenen Posen, Ausdrücken und Motiven, um in Skulpturen ein Gefühl von Emotion und Geschichtenerzählen zu vermitteln.
4. Griechische Bildhauer begannen auch, sich mit der Darstellung von Vorhängen zu beschäftigen, wobei sie besonders auf Stofftexturen, Falten und deren Verlauf über die Figuren achteten. Dies steigerte den Realismus und machte die Skulpturen optisch interessanter.
5. Mit dem Aufkommen des hellenistischen Naturalismus widmeten sich griechische Künstler der emotionalen und psychologischen Intensität und schufen Skulpturen mit übertriebenem Ausdruck, dynamischen Posen und einem Sinn für Theatralik.